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Der Pflegeberuf muss attraktiver werden

Der Pflegefachkräftemangel ist allgegenwärtig. Es müssten mehr junge Leute den Beruf erlernen und die ausgebildeten Fachkräfte müssten dem Berufstand erhalten bleiben – dann gäbe es Hoffnung auf eine Entspannung der Situation. In München kamen im April Experten zu einem Gespräch zusammen und überlegten gemeinsam, wie die Probleme gelöst werden könnten.
Gute Pflegekräfte werden dringend gebraucht: in Krankenhäusern, Pflegeheimen und in der ambulanten Versorgung. Bereits heute herrscht ein spürbarer Mangel an Pflegekräften und angesichts der voranschreitenden Alterung der Gesellschaft spitzt sich die Situation zu. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Doch die Pflegeberufe sind mit hoher Belastung verbunden, zum Teil schlecht bezahlt und gelten als unattraktiv. Zu wenige junge Menschen ergreifen den Beruf und viele, die sich dafür entschieden haben, verlassen ihn nach einiger Zeit wieder; sei es aus Überlastung, die nicht selten gesundheitliche Probleme zur Folge hat, sei es aus Frust, die erlernten Kompetenzen nicht anwenden zu können. Wie kann der Beruf attraktiver werden?

Datum: 06.19

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Sicherheit geht vor
Arbeitsunfällen vorbeugen – mit Unterstützung der BGW

Für das sichere und gesunde Arbeiten in der Pflege spielt das Vorbeugen von Unfällen eine wichtige Rolle. Darauf weist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) vor dem Hintergrund der Arbeitsunfallstatistik hin. Dabei unterstützt sie ihre Mitgliedsunternehmen mit verschiedenen Angeboten.
Arbeitsunfälle passieren nicht nur auf Baustellen und in Fabriken, sondern auch in Dienstleistungsunternehmen. Zum Beispiel in der Pflege. Im Jahr 2017 ereigneten sich in den nicht staatlichen ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland 21,4 Arbeitsunfälle je 1.000 Vollbeschäftigte. Damit lag die Arbeitsunfallquote dort 5,7% über dem Durchschnittswert der nicht staatlichen Einrichtungen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege. Sie erreichte ungefähr das Niveau der gewerblichen Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes aller Wirtschaftszweige in Deutschland insgesamt. Dort betrug der Durchschnittswert 21,2 Arbeitsunfälle je 1.000 Vollbeschäftigte. „Die Arbeitsunfallquote in der Pflegebranche liegt damit also in einem mittleren Bereich”, resümiert BGW-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Stephan Brandenburg.

Datum: 06.19

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Unter Vortäuschung falscher Tatsachen

(Gauting) Das Starnberger Schöffengericht hat einen falschen Krankenpfleger zu 22 Monaten Haft auf Bewährung und 2.200 Euro Geldauflage verurteilt. Jahrelang hatte der 29 Jahre alte Familienvater aus Gauting mit gefälschten Zeugnissen in drei Kliniken gearbeitet. In einem Krankenhaus im Landkreis war er sogar als stellvertretender Stationsleiter des Pflegebereichs tätig. Erst Anfang April 2016 flog der Schwindel auf. Nun musste sich der ausgebildete Rettungsassistent wegen Urkundenfälschung und versuchter Urkundenfälschung verantworten. Von Mai 2013 bis April 2016 hatte sich der Gautinger mit gefälschten Zeugnissen drei Festanstellungen als Krankenpfleger erschwindelt. Durch seine Bewerbung bei einer Münchner Sanitätsausbildungs-Akademie flog die Sache schließlich auf.
merkur.de/lokales/starnberg (4.4.2019)

Datum: 06.19

 

Psychisch kranker Bewohner vergewaltigt Mitarbeiterin

(Hannover) Ein Bewohner eines Wohnheims zur Wiedereingliederung von psychisch und suchtkranken Menschen in Misburg-Süd soll eine 22jährige Mitarbeiterin der Einrichtung sexuell misshandelt haben. Beschuldigt wird ein 35jähriger Mann: Er soll sich an der jungen Frau in seinem Zimmer vergangen haben. Die Frau flüchtete zu nahe gelegener Tankstelle. Die Hintergründe der Vergewaltigung sind noch unklar. Immerhin: „Der Verdächtige hat die Tat bereits eingeräumt und befindet sich in Untersuchungshaft”, erklärt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge.
Besonders brisant: Laut Klinge war der 35-Jährige erst vor Kurzem aus einer psychiatrischen Unterbringung entlassen worden und wechselte in das Wohnheim nach Misburg. Offenbar lag die Entlassung zum Zeitpunkt der beschuldigten Tat noch nicht einmal einen Monat zurück. Wegen Sexualdelikten sei der Mann aber bislang nicht in Erscheinung getreten. Vergewaltigung in besonders schwerem Fall wird mit mindestens zwei Jahren Haft bestraft.
haz.de/hannover (4.4.2019)

Datum: 06.19

 

Pfleger nach mutmaßlichem Mehrfachmord an Patienten angeklagt

(München) Die Staatsanwaltschaft München hat einen Hilfspfleger wegen sechsfachen Mordes angeklagt. Wie die Anklagebehörde mitteilte, wird dem 37-jährigen Polen Grzegorz W. Diebstahl, Raub mit Todesfolge, versuchter Mord, Betrug und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Der Mann soll die Taten bei seinen Pflegeeinsätzen begangen haben. W. wurde von Agenturen zu Einsätzen in ganz Deutschland vermittelt. Den Ermittlern zufolge soll er seinen Patienten wiederholt medizinisch nicht notwendiges Insulin gespritzt und sie so getötet haben. In anderen Fällen überlebten Patienten nur, weil sie umgehend ärztlich behandelt wurden. Laut Anklage stahl der Angeschuldigte seinen Patienten zudem Wertgegenstände. Damit sei unter anderem das Mordmerkmal der Habgier erfüllt. Der nach dem Tod eines 87-Jährigen überführte Pfleger gestand in seinen Vernehmungen die Insulingabe, bestritt aber eine Tötungsabsicht. Zur Aufklärung seiner Taten ermittelte die Staatsanwaltschaft 69 Einsatzorte des Angeschuldigten in ganz Deutschland. W. sitzt seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft. Die Morde soll er in Bayern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Baden-Württemberg verübt haben. Auch in Nordrhein-Westfalen und Hamburg soll er Straftaten begangen haben. Familien, die ihn engagiert hatten, klagten den Ermittlern zufolge über unangemessenes Verhalten und beschrieben W. als lustlos und mitunter aggressiv. Die Anklageschrift umfasst insgesamt 366 Seiten.
spiegel.de/panorama
fek/AFP/dpa (1.4.2019)

Datum: 06.19

 

Rückblick: 7. Interprofessioneller Gesundheitskongress 2019

(Dresden) Ohne interprofessionelle Zusammenarbeit kann die Gesundheitsversorgung der Zukunft nicht gelingen. So lautete der Tenor bei der Eröffnung des 7. Interprofessionellen Gesundheitskongresses, der am 5. und 6.
April mit 800 Teilnehmern in Dresden stattfand.
Schirmherrin Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, begrüßte die Kongressteilnehmer aus allen Gesundheitsberufen.
Nach der interprofessionellen Key Note von Europas führendem Palliativmediziner Prof. Dr. Gian Domenico Borasio ging es in die zweitägige Fachfortbildung, in der neben interprofessionellen Schwerpunktthemen auch zahlreiche Module für die einzelnen Berufsgruppen auf dem Programm standen: Medizin, Pflege, Rettungsdienst, MFA sowie erstmals auch Logopädie, Physiotherapie und Hebammenwesen.
Im Rahmen des Kongresses hatte der Springer Medizin Verlag unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin erstmals den Innovationspreis für interprofessionelle Projekte im Gesundheitswesen verliehen. Mehr als 60 Projekte
aus dem ganzen Bundesgebiet hatten sich beworben. Nach Auswertung der Jurybewertungen stand fest: der Preis muss keine lange Reise antreten, denn das Siegerprojekt kommt aus Dresden!

gesundheitskongresse.de

Datum: 06.19


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