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Patientensicherheit
Qualitätssicherung: Konferenz als Forum zum Austausch

Auf der 11. Qualitätssicherungskonferenz des G-BA in Berlin trafen sich im September Vertreter aus der Politik, Wissenschaft und Praxis zum regen Austausch zu den Fragen rund um die Patientensicherheit.
Die 11. Qualitätssicherungskonferenz des Gemeinsamen Bundesauschusses (G-BA) fand am 26. und 27.09.2019 in Berlin statt und wurde von Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, eröffnet. Bei der zweitägigen Konferenz ging es um die Aufgaben des G-BA im Rahmen der gesetzlichen Qualitätssicherung, vor allem auch im Hinblick auf das Thema Patientensicherheit, die Erfahrungen mit der Umsetzung der Vorgaben in die Praxis und die Nutzung der QS-Ergebnisse. Bundesminister Jens Spahn sagte in seinem Grußwort: „Unser Gesundheitswesen gibt den Menschen in diesem Land tagtäglich ein Versprechen. Sie erhalten die bestmögliche Medizin – und zwar unabhängig von Einkommen und Wohnort. Um dieses Versprechen zu halten, müssen wir unsere Ressourcen klug einsetzen und unsere Kräfte besser bündeln. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Behandlungen nur noch von denen vorgenommen werden, die auch die nötige Erfahrung mitbringen. Und wir sorgen mit den Personaluntergrenzen für einen zwingend notwendigen Mindeststandard, zur Sicherheit der Patientinnen und Patienten.”

Datum: 11.19

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Häusliche Krankenpflege
Versorgungsangebot für Wundbehandlung wird gestärkt

Patienten mit chronischen und schwer heilenden Wunden wird zukünftig ein bedarfsgerechteres Leistungsangebot der häuslichen Krankenpflege zur Verfügung stehen. Dazu wurden die Leistungen zur Wundversorgung vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) an den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst und neu strukturiert.
Um Patienten mit chronischen Wunden ein verbessertes Versorgungsangebot geben zu können, hat der G-BA die Leistungen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen neu strukturiert und um konkrete Angaben zur Dauer und Häufigkeit
der Maßnahmen ergänzt. Neben den verbesserten Leistungsansprüchen für die häusliche Krankenpflege wurden auch die Grundlagen für die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen beschlossen. Insbesondere mit folgenden Änderungen der Häuslichen Krankenpflege Richtlinie (HKP-RL) wird den Besonderheiten der Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden Rechnung getragen.

Datum: 11.19

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Top Ten für rückengesunde Pflege

(Hamburg) Pflegeberufe verlangen dem Körper einiges ab. Laut TK Gesundheitsreport 2019 waren Muskel-Skelett-Erkrankungen im vergangenen Jahr der häufigste Krankschreibungsgrund für Pflegebeschäftigte.

Tendenz ist positiv
Seit 2014 gehen die Arbeitsausfälle mit dieser Ursache in der Krankenpflege langsam zurück. Denn auch in Pflegeberufen lässt sich rückengerecht arbeiten. Mit geeigneten Hilfsmitteln, guter Arbeitsorganisation und dem bewussten Einsatz der eigenen Kräfte können Pflegende Beschwerden vorbeugen. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) rät Pflegenden, konsequent ergonomisch zu arbeiten.


Rückengesund arbeiten

  • Grenzen kennen: Wissen über eigene körperliche und psychische Belastbarkeit hilft Grenzen zu setzen.
  • Umgebung gestalten: Ausreichend Platz schaffen, damit die Pflegekraft rückengerecht arbeiten und die pflegebedürftige Person sich selbstständig bewegen kann.
  • Fähigkeiten erschließen und nutzen: Wer den pflegebedürftigen Menschen in die Planung einbezieht, nutzt und fördert dessen Fähigkeiten. Das entlastet den Rücken der Pflegekraft.

Datum: 11.19

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2.800 Anträge auf geförderte Pflegestellen

(Berlin) Träger von Pflegeeinrichtungen haben bis Mitte Juli 2019 bundesweit rund 2.800 Anträge auf Förderung von zusätzlichem Pflegepersonal gestellt. Mehr als 300 Anträge waren zu dem Zeitpunkt bewilligt. Seit Jahresbeginn wurden Fördermittel in Höhe von mehr als sieben Millionen Euro zu dem Zweck ausgereicht, wie es in der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion heißt. Wie viele der in Aussicht gestellten 13.000 neuen Stellen in der Altenpflege bisher besetzt werden konnten, ist den Angaben zufolge noch nicht darstellbar. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) müsse erstmals bis Jahresende und danach jährlich über die Zahl der durch den Vergütungszuschlag finanzierten Pflegekräfte, den Stellenzuwachs und die Ausgabenentwicklung berichten. Laut Bundesagentur für Arbeit lag die Zahl der offenen Stellen in Pflegeheimen im Juli 2019 bei rund 9.400. Allerdings würden nicht alle offenen Stellen gemeldet.
Deutscher Bundestag

Datum: 11.19

 

Akademisch ausgebildete Pflegekräfte in der Praxis

(Berlin) Die Zahl akademisch ausgebildeter Pflegekräfte bei ambulanten Pflegediensten oder in Pflegeheimen ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Danach arbeiteten laut Pflegestatistik zum Stichtag 15. Dezember 2017 bei ambulanten Pflegediensten 1.306 Beschäftigte mit einem Abschluss einer pflegewissenschaftlichen Ausbildung einer Fachhochschule oder Universität. Das entspreche einem Anteil von 0,34% aller Beschäftigten, schreibt die Bundesregierung weiter. In Pflegeheimen seien zum gleichen Zeitpunkt 3.444 Personen mit einer abgeschlossenen pflegewissenschaftlichen Ausbildung beschäftigt gewesen. Das entspreche einem Anteil von 0,45% aller Beschäftigten.
Deutscher Bundestag

Datum: 11.19

 

Schmerzensgeld wegen Fixierung ohne richterliche Genehmigung

(Frankfurt) Das Land Hessen muss einer Patientin wegen ihrer Fixierung und Zwangsmedikationen in einer psychiatrischen Klinik ohne richterliche Genehmigung ein Schmerzensgeld i.H.v. 12.000 Euro zahlen. Dies entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) mit veröffentlichtem Urteil.
2014 wurde die Klägerin gegen ihren Willen in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingewiesen. Dort befand sie sich gut zwei Wochen und wurde dabei teilweise fixiert und mit Medikamenten therapiert. Das Amts- und das Landgericht hatten damals die vorläufige Unterbringung der Klägerin in einer geschlossenen Einrichtung für zulässig erklärt. Die Klägerin begehrt nunmehr vom Land Hessen ein angemessenes Schmerzensgeld wegen behaupteter Falschbehandlung in der Klinik sowie Ersatz der ihr entstandenen und noch entstehenden Schäden. Das Landgericht hatte die Klage abgewiesen. Auf die Berufung hin hat das OLG das Land Hessen verurteilt, ein Schmerzensgeld i.H.v. 12.000 Euro zu zahlen sowie der Klägerin sämtliche aus der Fixierung und Zwangsmedikationen entstandenen und noch entstehenden Schäden zu ersetzen. Zu Recht nehme die Klägerin das Land Hessen in Anspruch, da die Unterbringung von psychisch Kranken zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in einem psychiatrischen Krankenhaus „eine genuin staatliche
Aufgabe” sei, so das OLG.

Datum: 11.19

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Fristlose Kündigung wegen gefälschter Pflegedokumentation

(Siegburg) Vorsätzliche Falschangaben in der Pflegedokumentation eines Pflegedienstes rechtfertigt die fristlose Kündigung einer Pflegekraft. Denn der
Arbeitgeber muss auf die korrekte Dokumentation insbesondere auch der Arbeitszeit vertrauen können, wie jetzt das Arbeitsgericht Siegburg entschied.
Es wies damit die Kündigungsschutzklage einer Altenpflegerin ab. Sie war bereits früher mehrfach abgemahnt worden, unter anderem weil sie eine Patientin nicht richtig versorgt und dies auch nicht richtig dokumentiert hatte.
Anfang April 2019 sollte sie einer Patientin eine Nachttablette geben. Statt hinzufahren, rief sie bei der Patientin an. Dennoch zeichnete sie in der Pflegedokumentation den Leistungsnachweis für einen Hausbesuch ab. Als der
Arbeitgeber davon erfuhr, kündigte er der Mitarbeiterin fristlos. Dies war gerechtfertigt, urteilte nun das Arbeitsgericht. Ein Pflegedienst könne die tatsächlichen Arbeitszeiten seiner Pflegekräfte nur schwer kontrollieren. Hier geschehe dies über die Pflegedokumentation. Deshalb müsse der Arbeitgeber auf korrekte Angaben in der Pflegedokumentation vertrauen können. Ein Verstoß sei „ein schwerer Vertrauensmissbrauch”
(Az.: 3Ca 992/19).
Arbeitsgericht Siegburg, Presseinformation, 22.08.2019

Datum: 11.19

 

Rückblick: 14. Thüringer Pflegesymposium

(Harztor/Ilfeld) Am 10.09.2019 kamen mehr als 70 Teilnehmer aus mehreren Bundesländern zum fachlichen Austausch.
Die Thüringer Ministerin für Arbeit-Soziales-Gesundheit, Frauen und Familie Heike Werner (Die Linke) würdigte im Rahmen ihrer Grußworte das Engagement der Pflegeprofession und deren Beitrag für den Zusammenhalt und das gute Funktionieren in der Gesellschaft. Sie sagte, dass in diesem Zusammenhang eine Pflegekammer für Thüringen unabdingbar sei und die notwendigen Schritte eingeleitet werden.
Die Ministerin unterstrich den Einsatz der Landesregierung für einen Tarifvertrag, der die gesamte Pflegebranche umfassen soll. Sie ging auf das ab 01.01.2020 zu realisierende Pflegeberufegesetz ein, mit dem die bisherigen Ausbildungen der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege im Sinne der Generalistik zusammengeführt werden. Grundsätzlich zeigte sie die bisherigen Bestrebungen und Ergebnisse einer besseren Vernetzung der verschiedenen pflegerischen Versorgungselemente ein.
Für den Landkreis Nordhausen überbrachte Stefan Nüßle, 1. Beigeordneter, die Grußworte an die Teilnehmer und gab Einsicht in die Verantwortung und Möglichkeiten kommunaler Strukturen. Im Fokus stand die indikatorengestützte
Qualitätssicherung im vollstationären Pflegebereich.

Datum: 11.19

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Aktuelles

Mitgliederversammlung
am 26. November 2019 in Harztor/Ilfeld

 

Generalistische Ausbildung

Was ist das?
Was ändert sich?
Warum brauchen wir das?

Antworten finden Sie in unserem Flyer.

 

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