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Verband, Gewerkschaft und Pflegekammer
Wer ist wofür in der Berufspolitik zuständig?

Wer ist wofür in der Berufspolitik zuständig?Wie sind die politischen Kompetenzen in der Pflege verteilt und wer sind die Kompetenzträger? Diese Frage beschäftigt viele Pflegende. Der folgende Artikel identifiziert die Pflege – und Berufsverbände, Gewerkschaften und Pflegekammern als die wichtigsten Vertretungen der Pflegeberufe und zeigt ihre Aufgabenschwerpunkte.

In Deutschland gibt es drei große Gruppen an Pflegevertretungen:
die Pflegekammern, die Pflege- und Berufsverbände und die Gewerkschaften.
Das übergeordnete Ziel von Pflegekammern ist die Qualitätssicherung der Pflege im jeweiligen Bundesland. Auf Grund der Rechtsform als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat die Pflegekammer ein gesetzliches Mandat, Berufs- und Weiterbildungsordnungen zu erlassen, die Berufsangehörigen zu registrieren, sowie Weiterbildungen verbindlich zu regeln. Verkammerte Berufe werden in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen. Dies wiederum erhöht die gesellschaftliche Wertschätzung des Berufs und macht ihn attraktiver.

Datum: 07.18

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Update Pflegekammer: Deutschland als Flickenteppich

(Neuwied) In den letzten Jahren haben die politischen Aktivitäten im Hinblick auf die Errichtung von Pflegekammern in den Bundesländern stark zugenommen. Manche Bundesländer haben schon eine Pflegekammer, in anderen ist sie im Kommen. Der folgende Artikel vermittelt einen Überblick über den aktuellen Stand.

Bundespflegekammer
Der Beschluss zur Errichtung einer Gründungskonferenz für eine Bundespflegekammer wurde bereits Mitte August 2017 vom Deutschen Pflegerat zusammen mit der Pflegekammer Rheinland- Pfalz gefasst. Am 28. September
2017 hat sich die Gründungskonferenz der Bundespflegekammer konstituiert.

Datum: 07.18

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Digitalisierung im Gesundheitswesen

(Berlin) Die Arbeitsgruppe “Digitalisierung und Patientensicherheit” des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) hat neue Handlungsempfehlungen
vorgestellt, die gemeinsam mit der Plattform Patientensicherheit Österreich und der Stiftung Patientensicherheit Schweiz herausgegeben wurden.
Die Handlungsempfehlung “Risikomanagement in der Patientenversorgung” zeigt die Herausforderungen und Lösungen der Digitalisierung für das Risikomanagement auf. Diese Handlungsempfehlung richtet sich an Angehörige aller Berufsgruppen und Fachdisziplinen, die in der Gesundheitsversorgung tätig sind und soll für die Themen der Digitalisierung im Gesundheitswesen sensibilisieren, um die Chancen dieser neuen Techniken zum Wohl aller Beteiligten zu nutzen.
Für Patienten wurde eine „Checkliste für die Nutzung von Gesundheits-Apps” mit Hinweisen zum sicheren Umgang mit Apps entwickelt. Die Checkliste enthält wichtige Anhaltspunkte, worauf der Verbraucher bei ihrer Verwendung auf mobilen Endgeräten wie Tablets, Smartphones oder Wearables besonders achten sollte und
welche Vorteile und Risiken durch die Nutzung entstehen können. Beide Empfehlungen sind auf der Homepage des APS nachzulesen.

www.aps-ev.de

Datum: 07.18


Bewegungsfördernde Maßnahmen auf Station

(Berlin) Regelmäßige Bewegung trägt erheblich zur Gesundheit und Selbstständigkeit pflegebedürftiger Menschen bei. Sie hilft, geistige und körperliche Fähigkeiten zu erhalten und Gesundheitsproblemen vorzubeugen. Außerdem kann das Sturzrisiko gesenkt und weiteren Gesundheitsproblemen vorgebeugt werden. Daher sollte Bewegungsförderung in der stationären Pflege eine wichtige Rolle spielen. Allerdings lässt sich in der Praxis häufig nur schwer einschätzen, welche Interventionen für die jeweiligen Bewohner geeignet sind. Auch an Informationen zur Wirksamkeit der verschiedenen Programme ist oft nur nach aufwändigen Recherchen zu gelangen. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat daher die Übersicht “Bewegungsförderung in der stationären Pflege” entwickelt. Sie bietet wissenschaftlich fundierte Informationen zu 20 bewegungsfördernden Maßnahmen.

Datum: 07.18

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Mit der Bildungsprämie auf dem neusten Stand

Bildungsprämie

(Berlin) Der Pflegeberuf ist mit hohen fachlichen und persönlichen Anforderungen verbunden. Pflegende sind besonders gefordert, mit der medizinischen, technischen und pflegerischen Entwicklung in ihrem Berufsfeld schrittzuhalten.
Mit der Bildungsprämie unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Erwerbstätige, die eine Weiterbildung machen möchten. Mit der Bildungsprämie profitieren die Pflegenden nicht nur von der Möglichkeit, aktuelle Fachkenntnisse zu erwerben, sondern auch von Weiterbildungsangeboten, die beispielsweise die Souveränität im Umgang mit Demenzpatienten, Menschen mit Assistenzbedarf oder in anderen herausfordernden Situationen stärken. So kann man in der Pflege inhaltlich auf dem neuesten Stand bleiben und sich persönlich im Beruf weiterentwickeln.

Datum: 07.18

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Kirchliche Arbeitgeber nicht nur für Kirchenmitglieder

(Luxemburg) Nicht jeder kirchliche Arbeitnehmer muss zwingend Mitglied einer christlichen Kirche sein. Das hat nun der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden. Zur Bedingung dürfe die Zugehörigkeit zu einer Konfession nur gemacht werden, wenn dies für die Tätigkeit „objektiv geboten” sei, urteilte das Gericht in Luxemburg (Rechtssache Nr. C-414/16).
Das Urteil geht auf die Klage einer Bewerberin gegen das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. aus dem Jahr 2013 zurück. Die nicht-christliche Bewerberin wurde seitens der Diakonie aufgrund mangelnder fachlicher Voraussetzungen nicht für ein Vorstellungsgespräch berücksichtigt. Die fehlende Kirchenzugehörigkeit sei für diese Entscheidung von zweitrangiger Bedeutung gewesen. Für die Stelle wurde ein Bewerber ausgewählt, der die erforderlichen fachlichen Voraussetzungen erfüllte. Zudem gehörte er einer christlichen Kirche an. Das Stellenprofil für die befristete wissenschaftliche Referententätigkeit zur Erstellung eines Berichts zur Antirassismus-Konvention der Vereinten Nationen verlangte dies. Eine christliche Perspektive sei für die Beurteilung der Konvention aus Sicht der Diakonie unabdingbar.

Datum: 07.18

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Auch Demenzkranke dürfen einen Betreuer vorschlagen

(Karlsruhe) Der Bundesgerichtshof hat beschlossen, dass auch an Demenz erkrankte Menschen einen Betreuer nach § 1897 Abs. 4 Satz 1 BGB vorschlagen können. Der BGH stellte weiterhin klar, dass das Recht, nicht von der Geschäftsfähigkeit noch der “natürlichen Einsichtsfähigkeit” des Menschen abhängt. Bei der Betreuerbestellung müssten zudem verwandtschaftliche Beziehungen berücksichtigt werden. Das Betreuungsgericht darf den Vorschlag nur ablehnen, wenn der vorgeschlagene Betreuer seine Tätigkeit voraussichtlich nicht zum Wohl des Betroffenen ausüben wird. (Az.: XII ZB 589/17). Mit seinem Beschluss widerspricht der BGH dem Urteil der Vorinstanz Landgericht Augsburg.
In dem verhandelten Fall ging es um die Betreuung einer 74-jährigen Frau mit Demenz. Ihre Nichte hatte beim Betreuungsgericht ihre Betreuung angeregt, da die Frau ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln konnte. Bis dahin betreute der Ehemann die 74-Jährige. Daraufhin bestellte das Amtsgericht Augsburg einen Berufsbetreuer.

Datum: 07.18

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Kooperation mit dem Bvfpk

(Neuwied) Ende April wurde die Kooperation des DPV mit dem Bundesverband freiberufl icher Pflegefachkräfte (Bvfpk) verbindlich. Freiberufliche Pflegekräfte zeichnen sich durch die selbst- und eigenverantwortliche Ausübung der pflegerischen Tätigkeit aus und arbeiten als kleine “Ein-Mann-Firmen” auf eigene Rechnung. Trotz dieses wesentlichen Unterschiedes zu angestellten Pflegekräft en, sind sie im Pflegealltag mit ähnlichen Problemstellungen wie Zeitdruck konfrontiert.
Im Rahmen der Kooperationen wird angestrebt, mögliche Synergieeffekte optimal auszuschöpfen, um insgesamt die Bedeutung und gesellschaftliche Wertschätzung des Berufsbildes Pflege zu fördern. Gemeinsam mit dem Bvfpk werden wir klare Stellung zu gesundheitspolitischen Themen beziehen und unseren Aktionsradius erweitern.
Ein Bonus für unsere freiberuflichen Mitglieder ist die rechtliche Erstberatung durch den Bvfpk sowie der Zugriff auf die Soft ware Qualitätsmanagement für Freiberufler “Bvfpk – Health Care professionell”. Zudem können sich DPV-Mitglieder ab sofort im neuen Service-Point Hessen in den Räumlichkeiten des Bvfpk vor Ort beraten lassen.
Wir freuen uns auf die zukünft ige Zusammenarbeit mit dem Bvfpk!

Datum: 07.18

 

Die Kammer sind WIR!
Liste des DPV e.V.

Die Wahl der Vertreterinnen und Vertreter für die Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachsen startet am 13. Juni 2018. Der DPV wird zwei Kandidaten zur Wahl stellen: Frank Tost und Sabine Engelhardt-Pfister. Gerne möchten wir Sie bitten, Ihren Verband und somit die beiden Kandidaten zu unterstützen.

Statement von Sabine Engelhardt-Pfister und Frank Tost

Sabine Engelhardt-Pfister     Frank Tost

WIR…. das heißt, wir Pflegefachkräfte.

Pflege ist eine Tätigkeit, die Kopf, Herz und Hand erfordert – Pflegen kann eben nicht ein Jeder!

Der Kopf ist in der täglichen Arbeit stets dabei, neue pflegewissenschaftliche Erkenntnisse anzuwenden, die täglichen Routinen zu überdenken, die geplanten Pflegeverrichtungen zu reflektieren, um so die uns anvertrauten MENSCHEN professionell zu pflegen.

Das ist eben auch Herzarbeit. Woher bekommen WIR die Anerkennung und Wertschätzung für unsere so wertvoll geleistete Arbeit? Wie schaffen wir alles noch in der vorgegebenen Zeit mit immer weniger werdenden Ressourcen? Wie können WIR unsere Verbindlichkeit und Verlässlichkeit in Zeiten wie diesen noch gewährleisten? Wie können WIR arbeiten, wenn WIR doch eigentlich viel mehr für die uns anvertrauten MENSCHEN tun möchten, es aber nie können?
Es muss sich etwas ändern!

Der pflegebedürftige MENSCH steht in vielen Leitbildern im Mittelpunkt unseres Handelns. Viele Berufsgruppen tummeln sich um ihn. Und was ist dabei nun wirklich unsere Aufgabe? Was ist Pflege?
WIR sind eine Profession und sollten ein klares Berufsbild erarbeiten, welches es noch nie in der Geschichte der Pflege gegeben hat. Dabei ist es uns wichtig, nicht andere Berufsgruppen in der Arbeit auszuschließen, sondern im Sinne unserer Dienstleistung und unserem gesellschaftlichen Auftrag neben uns zu stellen und das gesamte Team mit unserer pflegefachlichen Kompetenz zu bereichern.

Berufsbild erarbeiten? Was soll das?
WIR haben noch nie selbstbestimmt die Möglichkeit gehabt, in Form einer Pflegekammer FÜR unseren Berufszweig positive Veränderungen bewirken zu können. Sollten WIR dieses nicht nutzen? Denn nur WIR selbst kennen unseren Alltag und unsere Bedingungen. Denn nur WIR selbst kennen unsere Aufgaben, die nicht immer unsere sind. Nutzen WIR unsere Chancen und beschreiben WIR klar unsere Grenzen.

Dafür verpflichten wir uns für SIE in der Kammerversammlung.

Datum: 05.2018

 

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Was ist das?
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Antworten finden Sie in unserem Flyer.

 

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