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Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege
Mehr Ausbildung, mehr Personal, mehr Geld

Am 04.06.2019 haben die Minister Dr. Franziska Giffey, Hubertus Heil und Jens Spahn die Ergebnisse der gemeinsamen Aktion in Berlin vorgestellt. Danach soll bundesweit nach Tarif bezahlt, ein am Bedarf orientierter Personalschlüssel eingeführt, die Anwerbung ausländischer Pflegekräfte beschleunigt und die Zahl der Auszubildenden gesteigert werden.

Mehr Personal

  • Verbindlichere Regeln für die Besetzung von Pflegeheimen und Krankenhäusern mit Pflegekräften. In Heimen soll bis Juni 2020 ein Personalbemessungsverfahren umgesetzt werden. Für Krankenhäuser wird ein entsprechendes Konzept entwickelt. Bis zum 31.12.2019 legen Deutscher Pflegerat, DKG und Verdi einen Interims-Vorschlag dazu vor.
  • Gewinnung von Pflegefachkräften aus dem Ausland erleichtern. Aufbau einer Zentralen Servicestelle für berufliche Anerkennung und Gütesiegel für Vermittler ausländischer Pflegekräfte. Die Bedingungen für eine Ausbildung in Deutschland sollen durch Öffnung der Berufsausbildungsbeihilfe für ausländische Auszubildende verbessert werden. Weiterentwicklung des rechtlichen Rahmens durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz.
  • Arbeitsbedingungen von Pflegekräften verbessern. Verpflichtung zur Umsetzung eines höheren Arbeitsschutzstandards, mehr Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und den Aufbau des betrieblichen Eingliederungsmanagements, verlässliche Dienstpläne, Fort- und Weiterbildung von Führungskräften in der Pflege sowie der verbesserten Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf.

Datum: 07.19

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Der Mensch im Mittelpunkt: Sozialer Frieden braucht gute Pflege
Weimarer Erklärung zur Zukunft der Pflege in Mitteldeutschland

In Weimar haben die Vorstände der mitteldeutschen Paritätischen Landesverbände ein Papier zur Zukunft der Pflege verabschiedet. Sie sehen die im Grundgesetz verankerte Würde des Menschen in Frage gestellt, wenn es nicht gelingt, genügend bezahlbare Pflegeplätze, ausreichend Personal und Unterstützung für Angehörige zu gewährleisten.
Nach Überzeugung der Sozialexperten ist der soziale Frieden in Deutschland gefährdet, wenn es nicht gelingt, eine gute Pflege zu sichern. Über 70% der Pflegebedürftigen in Mitteldeutschland werden derzeit von Angehörigen betreut, Tendenz sinkend. Gleichzeitig wird die Betreuung in stationären Pflegeinrichtungen durch den steigenden Eigenanteil immer teurer. Die Pflegeversicherung reicht nicht mehr aus, um die Kosten zu decken, gleichzeitig attraktive Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte zu entwickeln und die Qualität langfristig zu sichern. An Vorschlägen mangelt es nicht, allerdings scheitert ihre Umsetzung oft an der politischen Konsensfähigkeit.

Datum: 07.19

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Hauptstadtkongress: Bahnbrechende Forschungsergebnisse
Datenschutz kann Gordischer Knoten für medizinischen Fortschritt sein

Wissenschaftler haben auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit im Mai
interessante Forschungsergebnisse präsentiert und zugleich gewarnt, dass ein falscher Umgang mit Datenschutz den medizinischen Fortschritt behindern und somit viele Menschenleben kosten könnte.
Bereits in der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses zeigte Prof. Dr. Roland Eils vom BIH-Zentrum für Digitale Gesundheit, wie die Genomsequenzierung einzelner Patienten die Heilungschancen bei Krebs drastisch erhöhen könnte, weil sich die Wirksamkeit bestimmter Krebsmedikamente durch Vergleich mit den Datenmengen möglichst vieler anderer Patienten immer besser vorhersagen lässt. Eils kritisierte, dass im deutschen Gesundheitswesen für derartige Präzisionsmedizin zu wenig Daten zur Verfügung stünden: „Ich würde behaupten, dass ein überzogener Datenschutz jetzt und hier in Deutschland Leben gefährdet.”

Datum: 07.19

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Verhinderungspflege wird nur bei Abwesenheit der Pflegeperson gezahlt

(Detmold) Das Sozialgericht hatte entschieden, dass Leistungen der Verhinderungspflege nur bei Abwesenheit der Pflegeperson gezahlt werden können und nicht zur Finanzierung des Erholungsurlaubs der pflegebedürftigen Person dienen.
Die 42-jährige, pflegebedürftige Klägerin lebt in einer Einrichtung des betreuten Wohnens und hält sich an den Wochenenden und Feiertagen bei ihren Eltern auf. Im August 2017 nahm sie an einer Reise eines Veranstalters teil, der spezielle Gruppenreisen für Menschen mit Behinderungen anbietet. Hierfür fielen Kosten in Höhe von 2.601,55 Euro an. Den vor Beginn der Reise gestellten Antrag auf Gewährung von Leistungen der Verhinderungspflege und von Betreuungs- und Entlastungsleistungen lehnte die beklagte Pflegekasse jedoch erstmals ab, da die gesetzlichen Voraussetzungen nicht vorlägen. Die Kosten für die Verhinderungspflege sind von der Pflegekasse nur zu übernehmen, wenn eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert ist. Ein solcher Fall sei nicht gegeben, da die Klägerin in einer Einrichtung des betreuten Wohnens lebt. Denn im Fall der Verhinderung der Eltern könne die Klägerin in diesen Zeiten in der Einrichtung versorgt werden. Gegen diese Einschätzung spreche nach Auffassung des Gerichts auch nicht, dass die Beklagte in der Vergangenheit die Anträge positiv beschieden hatte. Eine schriftliche Zusicherung für eine entsprechende Leistung sei nämlich nicht abgegeben worden. Ebenso wenig könne das Gericht einen Anspruch aus der Verletzung von Beratungspflichten ableiten.
www. kostenlose-urteile.de (SG Detmold, Urteil vom 10.08.2018 AZ.: S 6 P 144/17)

Datum: 07.19

 

Psychiatriepatient attackiert Pfleger

(Deggendorf) Wegen versuchten Mordes musste sich ein 30-jähriger Psychiatriepatient vor dem Schwurgericht Deggendorf verantworten. Er solle bei einem Ausgang mit einem Beil auf seinen Pfleger eingeschlagen und ihn damit schwer verletzt haben.
Der Fall sorgte im September 2018 für überregionale Schlagzeilen. Der Angeklagte war aufgrund einer vorherigen Verurteilung in der geschlossenen Abteilung des Bezirkskrankenhauses Mainkofen untergebracht. Der Psychiatriepatient hatte sich laut Anklage bei einer Einkaufsfahrt in einem Baumarkt in Plattling ein Beil besorgt. Es handelte sich um eine begleitete Einkaufsfahrt, bei der Patient und Pfleger gemeinsam die Einrichtung verlassen hatten. Auf dem Parkplatz des Baumarktes sei der Angeklagte unvermittelt mit dem Beil auf seinen Pfleger losgegangen, so die Staatsanwaltschaft. Dass der Patient mit dem Pfleger gemeinsam die Anstalt verlassen hatte entspricht einer üblichen Maßnahme zur Wiedereingliederung von Patienten im so genannten Maßregelvollzug. Der 38 Jahre alte Pfleger wurde bei dem Angriff mit dem Beil schwer verletzt und erlitt unter anderem einen Schädelbruch. Der Psychiatriepatient ist wegen versuchten Mordes angeklagt. Er soll an einer paranoiden Schizophrenie leiden.
Die große Strafkammer wird auch darüber entscheiden müssen, ob der 30-Jährige zum Schutz der Allgemeinheit künftig dauerhaft in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung untergebracht werden muss. Bei dem Prozess sollten fünf Zeugen und zwei Sachverständige gehört werden. Das Urteil stand bei Redaktionsschluss noch aus.
br.de/nachrichten/bayern 06.05.2019

Datum: 07.19

 

Fachtagung: Inkontinenz-Dermatitis (IAD) oder Dekubitus?

(Harztor/Ilfeld) Am 24. Mai 2019 kamen mehr als 50 Pflegefachkräfte aus Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen nach Harztor, um sich mit der Fragestellung der Unterscheidung von Dekubitus (Druckgeschwür) oder Inkontinenzbedingter Dermatitis bei einem Rezertifizierungsseminar auf den neusten Stand bringen zu lassen.
Der Begriff Inkontinenz-assoziierte Dermatitis (IAD) wurde erstmalig im Jahr 2007 in einer internationalen Expertengruppe diskutiert und in der Literatur als eine oberflächliche Entzündung und Schwellung der Haut beschrieben. Ebenso können Blasen mit serösem Exsudat, Hautabtragungen sowie sekundäre Hautinfektionen auftreten. Im Fokus der Tagung standen nun die Ursachen, die Diagnostik sowie die unterschiedlichen pflegerischen Versorgungsansätze.

Datum: 07.19

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