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Klimakrise wirkt auch auf die Gesundheit

(Berlin) Zum aktuell herausgegebenen “Policy Brief für Deutschland” des internationalen Forschungsprojekts “The Lancet Countdown on Health and Climate Change” betont der Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), Franz Wagner: „Der Policy Brief für Deutschland macht deutlich, dass der Klimawandel auch in Deutschland ein hohes und inakzeptables Risiko für die gegenwärtige und zukünftige Gesundheit der Bevölkerung darstellt. Die professionell Pflegenden stehen in der Verantwortung, das öffentliche Bewusstsein dafür zu schärfen, in welch hohem Maß die Klimakrise mit der Gesundheitsversorgung zu tun hat. Sie können diese Aufgabe jedoch nicht alleine übernehmen. Die Bewältigung der Klimakrise mit ihren Auswirkungen auf den Gesundheits- und Pflegebereich kann nur gemeinsam mit allen Akteuren des Gesundheits- und Pflegebereichs gelingen.”

Datum: 01.20

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Welchen Nutzen hat Technik in der Pflege?

(Berlin) Der Einsatz neuer Technologien hat in allen gesellschaftlichen Bereichen hohe Aktualität – so auch im Gesundheitssystem, einschließlich der Pflege. Das Spektrum reicht von Informations- und Kommunikationstechnologien wie die elektronischen Patientenakte, vernetzte Tourenplanung und Leistungsabrechnung, über digitale Hilfs- und Monitoringsysteme bis hin zu Service-, Transport- und Therapierobotern.
Autonomie stärken
Digitale Technologien haben das Potenzial, die Autonomie von Pflegebedürftigen zu stärken und Pflegende zu entlasten. So können digitale und technische Anwendungen zum Beispiel bei Routinetätigkeiten assistieren, bei körperlich belastenden Verrichtungen unterstützen oder Monitoringfunktionen in der Pflege übernehmen.

Datum: 01.20

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Pflegende Angehörige
Unfallkasse RLP: Tipps zu Selbstsorge und Versicherungsschutz

Die Betreuung und Versorgung von Menschen im häuslichen Umfeld ist sehr fordernd für die pflegenden Angehörigen. Für die körperliche und mentale Gesundheit gibt es in dieser besonderen Situation einiges zu beachten.

Die Pflege eines Angehörigen oder anderer nahestehender Personen kann eine erfüllende Aufgabe sein, ist aber mit vielen Herausforderungen verbunden:
Der Alltag und eventuell auch die Berufstätigkeit müssen neu organisiert werden, manchmal treten finanzielle Probleme auf oder es fehlen entsprechende Ansprechpersonen. Unterstützung gibt die Unfallkasse Rheinland- Pfalz als gesetzliche Unfallversicherung: Zum einen durch den Versicherungsschutz für pflegende Angehörige und zum anderen durch diverse Ratgeber, die die Organisation und Planung des Pflegealltags erleichtern können. Menschen, die Angehörige pflegen,
dürfen ihre eigene Gesundheit nicht vergessen, denn sie sind vielfältigen Belastungen
ausgesetzt. Diese können körperliche, psychische, soziale, finanzielle oder auch zeitliche Ursachen haben. Jeder Mensch reagiert anders. Demnach ist es wichtig, Belastungen in der Pflege und Betreuung eines Pflegebedürftigen entgegenzuwirken.

Datum: 01.20

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Mitgliederversammlung wählte neuen Vorstand und Delegierte

Harztor/Ilfeld die Mitgliederversammlung des DPV statt.
Die Vorsitzende des DPV Martina Röder eröffnete die Versammlung mit Ausführungen zur aktuellen Pflegepolitischen Situation mit den hierzu relevanten Forderungen des Verbandes. Insbesondere ging sie auf die Umsetzungsaktivitäten bezüglich des Pflegeberufegesetzes ein, das am 01.01.2020 in Kraft tritt. Sie würdigte die Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege der drei Bundesministerien und forderte eine zeitnahe Umsetzung der hier gefundenen und formulierten Lösungsansätze zur Verbesserung der Pflegesituation.

Datum: 01.20

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Akutkrankenhaus hat Anspruch auf Vergütung

(Kassel) Ein Akutkrankenhaus hat Anspruch auf Vergütung, wenn es einen Versicherten, der nur noch stationärer medizinischer Rehabilitations-Leistungen bedarf, so lange stationär weiterbehandelt, bis er einen Reha-Platz erhält. Bis dahin übernimmt der Rehabilitations-Träger die Kosten. Das hat der 1. Senat des Bundessozialgerichts am 19.11.2019 entschieden und die Revision der klagenden Krankenkasse zurückgewiesen. Die Rechtsgrundsätze über ärztliche Notfallversorgung gelten entsprechend, wenn Versicherte Anspruch auf eine stationäre medizinische Reha haben, diese aber nicht zeitgerecht erhalten. Dies schließt die Regelungslücke zwischen SGB V und SGB IX hinsichtlich stationärer medizinischer Reha im Notfall. Behandelt ein nicht zur stationären medizinischen Reha zugelassenes Krankenhaus einen krankenversicherten Patienten, der nur noch stationärer medizinischer Reha-Leistungen bedarf, so lange stationär weiter, bis er einen Reha-Platz erhält, hat die Klinik gegen den Reha-Träger für die Dauer der Notfallbehandlung Anspruch auf Vergütung nach denselben Grundsätzen, die für zugelassene Krankenhäuser gelten. Denn es kann dem Krankenhaus nicht zugemutet werden, anstelle seiner durch den Versorgungsauftrag bestimmten Leistungsstruktur im Notfall hiervon abweichende spezifische stationäre medizinische Reha-Leistungen anzubieten. Die Klägerin handelte als nicht zugelassener Reha-Leistungserbringer im Notfall, da kein zugelassener Leistungserbringer für die unmittelbar im Anschluss an die Krankenhausbehandlung erforderliche Leistung verfügbar war.

Bundessozialgericht vom 19.11.2019
(AZ B 1 KR 13/19 R)

Datum: 01.20

 

Lebensbedrohliche Krankheit: kein Anspruch auf alle Behandlungen

(Kassel) Auch bei schweren oder tödlichen Krankheiten müssen die Krankenkassen alternative Heilmethoden nicht immer bezahlen. Bei hohen Risiken der Alternativmethode kann eine palliative, auf Schmerzlinderung und Lebensqualität abzielende Behandlung Vorrang haben, urteilte das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel.
Das BSG hat damit ein wichtiges Urteil für Krankenhäuser, Ärzte, die gesetzlichen Krankenkassen, aber auch für Patienten gefällt. Danach haben gesetzlich Versicherte, die lebensbedrohlich erkrankt sind, keinen Anspruch auf jegliche Behandlung. Im konkreten Fall litt die im Behandlungsjahr 74-jährige Patientin an einer chronischen Leukämie. Sie wurde am Universitätsklinikum Tübingen zunächst mit Bluttransfusionen behandelt, bevor sich das Klinikum für eine Behandlung durch Stammzelltransplantation (SZT) entschied. Die Frau starb 20 Tage später. Die Rechnung über knapp 117.000 Euro wurde von der Krankenkasse zunächst bezahlt, nach Einholung eines Gutachtens des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) rechnete die Kasse diese aber mit anderweitigen Forderungen der Uniklinik auf. Der dagegen gerichteten Klage hatte das Landessozialgericht (LSG) Stuttgart noch stattgegeben. Es hatte auf den “Nikolausbeschluss” des BVerfG vom 6. Dezember 2005 verwiesen, wonach die Krankenkassen bei lebensbedrohlichen Krankheiten auch nicht anerkannte Methoden bezahlen müssen, wenn diese “eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht” auf Heilung oder Linderung versprechen und eine anerkannte Alternative nicht besteht (AZ 1 BvR 347/98).

Datum: 01.20

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Rückblick: Pflegegipfel des Nordens

(Hamburg) Im November fand der 17. Gesundheitspflege Kongress von Springer
Pflege in Hamburg statt. Mehr als 1.000 Interessierte konnten durch den Veranstalter begrüßt werden. Die Gesundheitssenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, Cornelia Prüfer– Storcks, verwies auf die umfänglichen Aktivitäten des Senates in Kooperation mit der Pflege. Eindrucksvoll zeigte sie die Aktion “pro Pflege”, die mit Imagefilmen in den Hamburger Kinos die Gewinnung von jungen Menschen für den Pflegeberuf zum Ziel hat. Der führende europäische Palliativ Mediziner, Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, brachte es im Rahmen seines Eröffnungsvortrages auf den Punkt als er sagte, dass nur in der Interprofessionalität und nicht in Grabenkämpfen eine gute patientenorientierte Versorgung gelingen könne. Weitere Schwerpunkte auf dem Kongress waren “Attraktive Arbeitgeber, zufriedene Mitarbeiter”, “Integration ausländischer Mitarbeiter – Wie kann sie gelingen?” und die “Umsetzung der neuen Ausbildung nach dem Pflegeberufereformgesetz ab dem 1. Januar 2020”.
Der Stand des DPV war ein Ort an dem viele interessante Gespräche stattfanden.
Martina Röder, Vorsitzende des DPV, und Rolf Höfert, Geschäftsführer des DPV, gratulierten in diesem Rahmen Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerates, zu der im Oktober verliehenen Ehrendoktorwürde der pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar.

Datum: 01.20

 

Gesundheitliche Vorsorgeplanung

(Harzfeld) Der Servicepoint des Deutschen Pflegeverbandes e.V. und die Neanderklinik Harzwald GmbH boten am 6. November 2019 interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Informationsveranstaltung zur gesundheitlichen Vorsorgeplanung im Alter. Mehr als 40 Teilnehmer folgten der Einladung.
Jeder Mensch hat uneingeschränkten Anspruch auf die Respektierung seiner Würde und Einzigartigkeit. Menschen, die Hilfe benötigen, haben die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen und dürfen in besonderen Lebenssituationen in keiner Weise benachteiligt werden. Jeder Mensch hat ein Anrecht darauf, bis zu Letzt ein würdiges Leben zu führen. Dies ist der Gedanke der gesundheitlichen Vorsorgeplanung für Schwerkranke und Sterbende.

Datum: 01.20

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