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PPR 2.0: Personalbemessung im Krankenhaus

(Berlin) DPR, DKG und ver.di hatten im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) den Auftrag übernommen, bis Jahresende 2019 einen Vorschlag für ein Personalbemessungsverfahren im Krankenhaus als Interimslösung zu entwickeln. Am 13.01.2020 präsentierten sie Bundesminister Jens Spahn den Vorschlag zur PPR 2.0. Das Ministerium wird den Vorschlag prüfen. „Die drei Entwicklungspartner repräsentieren ein breites Bündnis mit unterschiedlichen Perspektiven auf das Problem Personalausstattung Pflege im Krankenhaus. Das ist eine Stärke dieses Vorschlages. Mit der PPR 2.0 haben wir einen guten Mittelweg zwischen dem Anspruch auf Orientierung am Versorgungsbedarf der Patientinnen und Patienten einerseits und der Notwendigkeit einer zeitnah umsetzbaren Lösung andererseits gefunden”, sagte Franz Wagner, Präsident des DPR.

Datum: 03.20

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CARE Klima-Index 2019 – Deutet sich ein Klimawandel an?

(Berlin) Im Januar 2020 wurden die Ergebnisse des CARE Klima-Index veröffentlicht. Befragt wurden ca. 1.500 bis 2.000 Personen – darunter professionell Pflegende, Vertreter des Pflegemanagements, pflegende Angehörige, Patienten, Haus- und Fachärzte, Kostenträger und Verbände. Zentrale Ergebnisse sind:

  • Die Pflege fühlt sich von der Politik im Stich gelassen: So bewerten 82% der professionell Pflegenden, dass das Thema Pflege in der Politik einen geringen Stellenwert hat. Die negativen Einschätzungen gehen weiter zurück. Im Basisjahr 2017 waren es noch 91%.
  • Neue gesetzliche Regelungen durch die Pflegestärkungsgesetze werden ebenfalls noch kritisch beurteilt: Bei den Pflegenden sehen 37% noch keine relevante Verbesserung im Alltag. Die Vertreter des Pflegemanagements fällen mit 43% jedoch ein negativeres Urteil.

 

Datum: 03.20

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Mehr Geld für Beschäftigte in der Altenpflege
Hubertus Heil: Neue Mindestlöhne in der Pflege sind erster wichtiger Schritt

Ende Januar 2020 hat sich die Pflegekommission auf höhere Mindestlöhne für Beschäftigte in der Altenpflege geeinigt: Ab 1. Juli 2020 sollen die Mindestlöhne für Pflegehilfskräfte im Osten und im Westen in vier Schritten auf einheitlich 12,55 Euro pro Stunde steigen.
Die Angleichung der regional unterschiedlichen Pflegemindestlöhne wird zum 1. September 2021 endgültig vollzogen. Die Pflegekommission hat darüber hinaus zum ersten Mal auch einen Pflegemindestlohn für qualifizierte Pflegehilfskräfte und für Pflegefachkräfte festgelegt.

Erst mehr Geld, dann mehr Urlaub
Ab dem 1. April 2021 soll für qualifizierte Pflegehilfskräfte im Osten ein Mindestlohn in Höhe von 12,20 Euro pro Stunde und im Westen in Höhe von 12,50 Euro pro Stunde eingeführt werden. Die Ost-West-Angleichung soll zum 1. September 2021 auf einheitlich 12,50 Euro pro Stunde vollzogen werden.
Ab 1. April 2022 soll der Mindestlohn für qualifizierte Pflegekräfte auf 13,20 Euro pro Stunde steigen. Zum 1. Juli 2021 soll für Pflegefachkräfte ein einheitlicher Mindestlohn in Höhe von 15,00 Euro pro Stunde eingeführt werden. Ab 1. April 2022 soll der Mindestlohn für Pflegefachkräfte auf 15,40 Euro pro Stunde steigen. Für Beschäftigte
in der Pflege soll es zudem neben dem gesetzlichen Urlaubsanspruch einen Anspruch auf zusätzlichen bezahlten Urlaub geben. Dieser beträgt bei Beschäftigten mit einer 5-Tage-Woche für das Jahr 2020 fünf Tage. Für die Jahre 2021 und 2022 soll der Anspruch auf zusätzlichen bezahlten Urlaub jeweils sechs Tage betragen.

Datum: 03.20

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Branche steht vor Umbruch
Die “goldenen Zwanziger” der Pflege?

Mit der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) wurden Weichen für durchgreifende Reformen gestellt. Kommen jetzt die “goldenen Zwanziger” in der Pflege auf die Branche zu? Oder handelt es sich nur um oberflächliche Anpassungen? Das 16. contec forum in Berlin beleuchtete die Entwicklungen.

Das 16. contec forum Pflege und Vernetzung zeigte, dass der Pflege ein Jahrzehnt der Veränderungen bevorsteht. Detlef Friedrich, Geschäftsführer der contec GmbH, rief in der Eröffnung der Veranstaltung in der Kulturbrauerei Berlin, mit 200 Entscheidern aus Politik und Pflegebranche am 15. und 16. Januar das “Zeitalter des Empowerments” in der Pflege aus. Themen wie das einheitliche Personalbemessungsverfahren, eine notwendige Neustrukturierung der Pflegeversicherung oder die Einbindung internationaler Pflegefachkräfte fanden überraschend viel Konsens unter den Anwesenden. Anders sah es bei dem Streitthema Zeitarbeit in der Pflege aus.

Datum: 03.20

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Vorbehaltene Tätigkeiten
Rechtliche Problembereiche identifiziert

Namhafte Pflegerechtler und Pflegewissenschaftler erarbeiteten eine Stellungnahme zu den Problemen, die mit der Neuregelung vorbehaltener Tätigkeiten im Pflegeberufegesetz aufgetreten sind.
Das Gesetz über die Pflegeberufe (Pflegeberufegesetz – PflBG) trat am 1. Januar 2020 in Kraft. Mit diesem Gesetz werden den Pflegefachberufen zum ersten Mal vorbehaltene Tätigkeiten eingeräumt (§ 4 PflBG). Diese Vorschrift hat schon jetzt zu Unsicherheiten bei der Auslegung geführt. In den nachstehenden Hinweisen werden einige dieser Auslegungsfragen identifiziert und es werden Vorschläge zu Lösungen unterbreitet. Diese Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar, die den rechts-beratenden Berufen und Organen vorbehalten ist. Adressaten dieser Hinweise sind vor allem die mit der Pflegeausbildung befassten Träger der praktischen Ausbildung und die Verantwortlichen in den Pflegeschulen. Ebenso richten sich die Hinweise an die künftig Auszubildenden und die bereits nach bisherigem Recht ausgebildeten Altenpflegerinnen und Altenpfleger (AltPflG) sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (KrPflG). Adressaten sind weiter Träger von und Verantwortliche in Krankenhäusern, Altenheimen und ambulanten Diensten.

Datum: 03.20

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25-jähriges Kongressjubiläum: Kongress Pflege 2020

(Berlin) Wieder traf sich die Pflegebranche in Berlin, um über aktuelle Themen der Pflege zu diskutieren. Zahlreiche Highlights wurde neben dem Hauptprogramm im Maritim Hotel angeboten. Über 1.700 Teilnehmer aus ganz Deutschland besuchten den Kongress.
Eröffnet wurde er von Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Andreas Westerfellhaus, Staatssekretär und Bevollmächtigter
der Bundesregierung für Pflege, Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, und Dr. h.c. Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerates. Alle vier betonten die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen für die Fachkräftegewinnung und der neuen Gesetze in der Pflege. Mit Geduld und Kraft würde auch dieses gemeistert werden können.
"“nter dem Motto ‚Mach Karriere als Mensch!’ zeigen wir, dass mit dem Pflegeberufegesetz der Pflegeberuf durch mehr Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten
attraktiver geworden ist”, so Dr. Giffey.

 

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