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Krankenhaus Rating Report 2019
Deutschen Krankenhäusern geht es wieder schlechter

Krankenahaus Rating Report 2019Der Krankenhaus Rating Report 2019 widmet sich neben der Darstellung der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Krankenhäuser vielen weiteren Themen. Das Thema Personal spielt eine große Rolle.
Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser war im Jahr 2017 schlechter als im Vorjahr. 12 Prozent lagen im “roten Bereich” mit erhöhter Insolvenzgefahr. Auch ihre Ertragslage hat sich verschlechtert, wohl auch aufgrund der erstmals gesunkenen Anzahl stationärer Fälle. Der damit zusammenhängende Handlungsdruck dürfte im nächsten Jahrzehnt weiter steigen. Es ist an der Zeit, statt der bestehenden ambulanten und stationären Vergütungssysteme ganzheitliche Vergütungsmodelle anzustreben. Der eingeschlagene Weg in die Selbstkostendeckung ist allerdings ein Irrweg. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die 15. Ausgabe des “Krankenhaus Rating Report”, der im Rahmen des “Hauptstadtkongress 2019 – Medizin und Gesundheit” in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er wurde gemeinsam vom RWI, des Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit Deloitte und der HIMSS erstellt.

Datum: 09.19

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Stiftung Auge fordert bessere augenärztliche
Versorgung in Seniorenheimen

(München) Die Studie OVIS (Ophthalmologische Versorgung in Seniorenheimen) hat gezeigt, dass die augenärztliche Versorgung in Seniorenheimen erheblichen Nachholbedarf hat. Die Ergebnisse der deutschlandweit größten Studie belegen: Der letzte Augenarztbesuch der Bewohner lag durchschnittlich vier Jahre zurück. Experten empfehlen eine jährliche Kontrolle ab einem Alter von 60 Jahren. Rund die Hälfte der Befragten gab den Transport zur Arztpraxis als größte Hürde an. Zu den häufigsten im Rahmen der Studie festgestellten Augenerkrankungen zählten altersabhängige Makuladegeneration (AMD), Grauer Star und Grüner Star. Bei rund 50 Prozent der Studienteilnehmer lag ein Grauer Star vor. Häufig fehlte lediglich eine passende Brille, um gutes Sehen, Lesen und dadurch eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Datum: 09.19

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Wissen über die Rechte pflegebedürftiger Menschen stärken

Menschen und ihrer Angehörigen wurden in den letzten Jahren gestärkt – unter anderem durch die Pflege-Charta. Sie beschreibt konkret und praxisnah, wie die Rechte im Alltag umgesetzt sein sollen.
„Die Pflege-Charta ist das zentrale Grundsatzdokument für eine gute, würdevolle Pflege. Ziel von Pflegepolitik und Pflegepraxis muss es daher sein, die Pflege-Charta noch bekannter zu machen und somit mehr Bewusstsein für die Rechte pflegebedürftiger Menschen zu schaffen. Dies ist aus der Perspektive pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen wichtig – zugleich kann aber auch die professionelle Pflege davon profitieren”, erklärte Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP).

Datum: 09.19

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Pflegekräfte sind sozialversicherungspflichtig

(Kassel) Pflegekräfte, die als Honorarpflegekräfte in stationären Pflegeeinrichtungen tätig sind, sind in dieser Tätigkeit regelmäßig nicht als Selbstständige anzusehen, sondern unterliegen als Beschäftigte der Sozialversicherungspflicht. Dies hat der 12. Senat des Bundessozialgerichts am 07.06.2019 entschieden (Aktenzeichen B 12 R 6/18 R als Leitfall). Zwar haben weder der Versorgungsauftrag
einer stationären Pflegeeinrichtung noch die Regelungen über die Erbringung stationärer Pflegeleistungen nach dem SGB XI oder das Heimrecht des jeweiligen Landes eine zwingende übergeordnete Wirkung hinsichtlich des sozialversicherungsrechtlichen Status von in stationären Einrichtungen tätigen
Pflegefachkräften. Regulatorische Vorgaben sind jedoch bei der Gewichtung
der Indizien zur Beurteilung der Versicherungspflicht zu berücksichtigen. Sie führen im Regelfall zur Annahme einer Eingliederung der Pflegefachkräfte in die Organisations- und Weisungsstruktur der stationären Pflegeeinrichtung.
Unternehmerische Freiheiten sind bei der konkreten Tätigkeit in einer stationären Pflegeeinrichtung kaum denkbar.

Datum: 09.19

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Pflegende wegen versuchten Mordes verurteilt

(Dingolfing-Landau/Landshut) Nach vier Verhandlungstagen fällte die als Schwurgericht tagende erste Strafkammer des Landgerichts Landshut am 21.05.2019 im Prozess um die vertuschte Medikamentenverwechslung das Urteil
gegen zwei Pflegerinnen und ihren Kollegen: Schuldig wegen des versuchten Mordes durch Unterlassen. Vom ursprünglichen Vorwurf des Mordes durch Unterlassen war die Kammer abgerückt.
Die vermeintliche Verursacherin der vertauschten Mittagsmedikation für den schwerkranken Heimbewohner, die Angeklagte H., verurteilte die Kammer zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung und deren Kollegen T. zu einem Jahr und sechs Monaten, ebenso auf Bewährung. Deren Vorgesetzte, die Angeklagte Z., muss für zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Laut dem Vorsitzenden Richter war sie “in aller Deutlichkeit die Impulsgeberein” für die Vertuschung. Der Urteilsspruch sorgte für betroffene Gesichter bei den Angeklagten.
Hatten doch die Verteidiger auf Freispruch für die Pfleger plädiert, während der Staatsanwalt an einer Verurteilung wegen Mordes durch Unterlassen festgehalten und Freiheitsstrafen zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Jahren gefordert hatte. Seiner Aussage zufolge hätten alle Angeklagten den Tod des 66-jährigen Heimbewohners billigend in Kauf genommen, da sie ihm versehentlich falsche Tabletten gegeben und anschließend nicht richtig gehandelt hätten.

Datum: 09.19

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Digitalisierung: DPV kooperiert mit Pflegecampus

(Berlin, Neuwied) Am 1. Januar 2019 ist das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz in Kraft getreten. Dieses sieht unter anderem vor, Pflegekräfte durch die Anschaffung digitaler oder technischer Ausrüstung spürbar zu entlasten und deren Arbeit zu erleichtern. Dieses gilt auch für die Aus- und Weiterbildung, zum Beispiel mittels E-Learning. Um die Digitalisierung voranzutreiben und für Unternehmen attraktiver zu machen, fördert die Pflegeversicherung die Anschaffung entsprechender Systeme und Technik sowie von Lizenzen für deren Inbetriebnahme mit einem einmaligen Zuschuss von bis zu 12.000 Euro je Pflegeeinrichtung.

Rabatt für DPV-Mitglieder beim E-Learning
Vor diesem Hintergrund kooperieren der DPV und der Pflegecampus zur Intensivierung der Digitalisierung von Aus- und Weiterbildung in der Pflege. Bei Abschluss eines Vertrages mit Pflegecampus erhalten DPV-Mitglieder einen einmaligen Rabatt in Höhe von 15 Euro. „Die Nutzung neuer Technologien in der Pflege wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Insbesondere durch den wachsenden Pflegebedarf unserer alternden Gesellschaft und im Kontext des Pflegekräftemangels. Entsprechende Investitionen und Umstrukturierungen können das Personal auf allen Ebenen erheblich entlasten”, sagt Nicole Böwing, Geschäftsführerin der Pflegecampus21 GmbH. „Durch die Kooperation mit dem DPV sollen noch mehr Menschen im Pflegebereich von den Chancen der Digitalisierung profitieren.”

Datum: 09.19

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Mitgliederversammlung
am 26. November 2019 in Harztor/Ilfeld

 

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