Start:: Aktuelles

Pflegekammer Niedersachsen
Start frei für neue Berufsvertretung

Eine kleine Abstimmung, ein großer Schritt für die 70.000 Pflegefachkräfte in Nieder-
sachsen: Mit ihrer Ein-Stimmen Mehrheit hat die rot-grüne Regierungsmehrheit im
Dezember 2016 im Landtag zu Hannover die Gründung der bundesweit dritten Pflegekammer ab 2017 gegen die CDU-FDP-Opposition durchgesetzt.
„Die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen erhält damit endlich die Macht und die Möglichkeit, sich wirksam in die Gremien und Prozesse der Berufs- und Gesundheitspolitik einzubringen”, würdigte Sozialministerin Cornelia Rundt den seit 2010 angestrebten Gesetzesbeschluss. Genüsslich zitierte sie den Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), mit seiner Botschaft an die Pflegekammer Rheinland-Pfalz: „Überall, wo über die Pflege geredet, verhandelt und beschlossen wird, muss die Pflege selbst auch mitreden und mit
entscheiden können.”

Datum: 02.17

weiter

 

Neuer Ratgeber Krankenhaus

(Berlin) Das Bundesministerium für Gesundheit hat eine neue Broschüre mit dem Titel “Ratgeber Krankenhaus. Was Sie zum Thema Krankenhaus wissen sollten” herausgegeben. Mit der Broschüre soll Patientinnen und Patienten und/oder Angehörigen ein Leitfaden zur Verfügung gestellt werden, der über alle wichtigen Aspekte rund um das Thema Krankenhaus aufklären soll. Dazu zählt auch eine kurze Übersicht der Krankenhausversorgung in Deutschland sowie Informationen zu den Abläufen und Leistungen, die vor, während und nach einer Krankenhausbehandlung wichtig sind und beachtet werden sollten.
Der Ratgeber kann über die Homepage der Bundesregierung bestellt bzw. heruntergeladen werden.

www.bundesregierung.de

Datum: 02.17

 

Pflegepakt
Saarland will Modellregion für Leistungssubstitution werden

Bei dem Treffen im Dezember 2016 mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und dem unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses Prof. Josef Hecken in Berlin, hat sich die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann für eine stärkere Berücksichtigung der Pflege in die Krankenhausentgelte ausgesprochen.
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Gesundheits- und Sozialausschusses im Saarländischen Landtag, dem Abgeordneten Hermann Scharf, Professorin für angewandte Pflegewissenschaft Dr. Susanne Grundke von der HTW und Staatssekretär Stephan Kolling warb die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann für eine generalistische Pflegeausbildung und unterstützte den Bundesgesundheitsminister in seinem Bemühen, das Pflegeberufegesetz umzusetzen. Auch warb sie für eine Einpreisung von Pflege in die sogenannten Fallpauschalen. Diese bildeten als Entgelte für Krankenhausleistungen das pflegerische Leistungsgeschehen im Krankenhaus nicht ab. Der individuelle Pflegebedarf und die erforderlichen Pflegemaßnahmen würden nur pauschal abgebildet, das führe zu der bestehenden Schieflage, so Bachmann.

Datum: 02.17

weiter

 

Weiterbildungen in der Notfallpflege und Intermediate Care Pflege

(Berlin) Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat zwei neue pflegerische Weiterbildungsempfehlungen veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die Notfallpflege und die Intermediate Care Pflege. „Insbesondere in der Notfallpflege hat es eine große Nachfrage der Krankenhäuser nach einer Weiterbildungsempfehlung gegeben, um die Pflegekräfte, die in den Notaufnahmen der Kliniken arbeiten, für diese sehr anspruchsvolle Aufgabe weitergehend zu qualifizieren. Die Heterogenität der Ereignisse in den Notfallambulanzen ist eine extreme Herausforderung für die Pflegekräfte. Dabei geht es vor allem um die Bewältigung von schnell wechselnden, akuten und ungeplanten Pflegesituationen. Wir können nunmehr mit diesen Empfehlungen eine einheitlich hohe Weiterbildungsqualität sicherstellen”, erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.

Datum: 02.17

weiter

 

Charta zur Betreuung schwerstkranker
und sterbender Menschen unterzeichnet

(Dresden) Im Beisein von Vertretern mehrerer Landtagsfraktionen unterzeichnete die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch im November 2016 die “Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland”. „Mir ist es wichtig, Sterben und Trauer als Teil des Lebens zu begreifen. Unser Ziel ist es, allen Menschen ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend einen gerechten Zugang zu einer würdevollen Begleitung und Versorgung am Lebensende zu ermöglichen”, betonte Klepsch. Die Charta wurde bisher von mehr als 17.000 Institutionen und Einzelpersönlichkeiten unterzeichnet. Sie alle setzen damit ein Signal für mehr Wertschätzung von Hospizarbeit und Palliativmedizin am Lebensende.

Datum: 02.17

weiter


Rechtsprechung
Neuer Zwischenstand im Ermittlungsverfahren gegen Niels H.

In den Verfahren zu den Krankenhausmorden in Delmenhorst und Oldenburg sind die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft seit Juni 2016 wesentlich vorangekommen.
Polizeidirektion und Staatsanwaltschaft Oldenburg konnten weitere Ergebnisse zum Ermittlungsverfahren gegen Niels H. bekannt geben. Außerdem erhebt die Staatsanwaltschaft Oldenburg Anklage gegen sechs Verantwortliche aus dem ehemaligen Klinikum Delmenhorst wegen Totschlags durch Unterlassen. Der Zwischenstand in den laufenden Verfahren ist wie folgt:
Ermittlungen in Delmenhorst gegen Niels H.
Die Ermittlungen zu der Zeit als der Krankenpfleger Niels H. im ehemaligen städtischen Klinikum Delmenhorst arbeitete, sind nahezu abgeschlossen. Inzwischen liegen die Ergebnisse weiterer sieben toxikologischer Untersuchungen vor. Danach konnte in zwei weiteren Fällen der Wirkstoff Ajmalin im Körper der Verstorbenen nachgewiesen werden. Damit erhöht sich die Zahl der aufgrund der Ermittlungen der SOKO “Kardio” feststellbaren Ajmalinvergiftungen auf 29. Dringender Tatverdacht besteht darüber hinaus in einem weiteren Fall wegen einer versuchten Patiententötung.

Datum: 02.17

weiter

 

Online-Umfrage     Ihre Meinung ist gefragt!

Das Institut für angewandte Pflegeforschung Nordbaden führt derzeit eine Studie zur Akzeptanz und Relevanz von Testverfahren zur Erfassung der mathematischen Basiskompetenz im Rahmen der Pflegeausbildung durch. Mit der Studie möchte das IfaP-Nordbaden (www.ifap-nordbaden.de) herausfinden, welche Rolle solche Messverfahren während der Pflegeausbildung in Bezug auf die individuelle Förderung der Auszubildenden spielen.
Der DPV unterstützt die wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung der Pflege und bittet Sie um Ihre Teilnahme. Die Befragung ist anonym und dauert nur 5 Minuten. Machen Sie mit!
www.soscisurvey.de/basiskompetenz_pflegeausbildung/

 

 

Die Selbständigkeit als Maß für die Pflegebedürftigkeit

PSG IIAktuelle Informationen und die neue Broschüre zur Bewertung können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DPV-SPECTARIS-Positionspapier

Zum Image und zur Situation der stationären Pflege

Lesen Sie hier dazu

 

 

 

 

 

nach oben

Aktuelles

Altenpflegemesse in Nürnberg
25.-27. April 2017
Besuchen Sie uns in
Halle 4 Stand C73

Gefördert durch

Glückspirale

 

Politischer Jahresrückblick 2016

Das Wichtigste aus der Pflege-Szene auf einen Blick.

Bericht downloaden

 

Generalistische Ausbildung

Was ist das?
Was ändert sich?
Warum brauchen wir das?

Antworten finden Sie in unserem Flyer.

 

Neuer Vorteilsclub von MeinAuto.de

Ihr Vorteil als Mitglied:

  • Neuwagen aller Marken mit bis zu 40% Rabatt!
  • Bestpreis-Versprechen
  • Volle Herstellergarantie
  • Deutsche Händler

Weitere Infos hier