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Deutscher Pflegetag 2019
Große Erwartungen der Pflegenden an Handlungspaket

Auf dem 6. Deutschen Pflegetag diskutierten rund 10.000 Besucher zu Themen wie Personaluntergrenzen, Finanzierung der Pflegeversicherung, Ausbildungsreformen und Digitalisierung.
“Gepflegt in die Zukunft – JETZT!” lautete das Motto des diesjährigen Deutschen Pflegetags, der vom 14. bis zum 16. März 2019 in der STATION Berlin stattfand. „Gesellschaft, Politik und Verantwortliche in der Gesundheitsversorgung und der Pflege müssen jetzt gemeinsam den Weg ebnen, damit die pflegerische Versorgung in Zukunft gewährleistet ist”, so Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerates e.V. „Pflege ist offiziell ein Mangelberuf. Die Arbeitsbedingungen sind oft schwierig, viele Stellen sind nicht besetzt. Der Arbeitsmarkt in der Pflege ist leergefegt”, sagte Franz Wagner. Das gelte für die Langzeitpflege ebenso wie für die Akutpflege im Krankenhaus.

Datum: 05.19

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Deutscher Pflegepreis 2019 für Prof. Dr. Edith Kellnhauser

(Berlin) „Prof. Dr. Edith Kellnhauser, emeritierte Professorin der Katholischen Hochschule in Mainz, ist die Pionierin der Pflegekammern in Deutschland. Mit ihrer Promotionsschrift zum Thema Pflegekammer hat sie den Weg für diese bereitet. Ihr Verdienst für die Professionalisierung der Pflegenden ist von enormer Bedeutung. Ich freue mich sehr, sie im Namen des Deutschen Pflegerats mit dem Deutschen Pflegepreis 2019 auszeichnen zu dürfen”, sagte Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats, bei der Übergabe des Preises. „Für Edith Kellnhauser ist es von größter Bedeutung, dass die Pflegeberufe eine höhere Anerkennung und Wertschätzung für ihre wertvolle Arbeit erfahren. Dass dies so ist und die Rahmenbedingungen dafür gegeben sind, dafür setzte sich Edith Kellnhauser ihr ganzes Berufsleben ein. 1992 wurde sie als Professorin für Pflegemanagement und Pflegepädagogik an die Katholische Hochschule Mainz berufen.

Datum: 05.19

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Leerer Markt – Lösungen gegen den Fachkräftemangel

(Bochum) Das Thema der Pflegepersonaluntergrenzen im Krankenhaus und der damit einhergehende Druck, mehr Personal zu rekrutieren, standen im Mittelpunkt der Diskussionen beim 7. EVR-Forum "Personalmangel 4.0. – Fachkräftemangel zwischen Migration, Digitalisierung und Generationenkonflikten" an der Hochschule für Gesundheit Bochum. Zu Gast waren unter anderen der NRW-Landesminister für Gesundheit, Soziales und Arbeit, Karl-Josef Laumann, Dr. Wulf-Dietrich Leber, Leiter
der Abteilung Krankenhäuser beim GKV-Spitzenverband, Peer Köpf, stv. Geschäftsführer des Dezernates für Personalwesen und Krankenhausorganisation
der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Einigkeit bestand darin, dass Untergrenzen
– so sie richtig ermittelt und umgesetzt werden – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Patientensicherheit sowie zur Entlastung der Pflegenden sind. Der Appell von allen Seiten: Krankenhäuser müssen mehr ausbilden und an ihrer Attraktivität als Arbeitgeber arbeiten.

Datum: 05.19

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Bundesrat: Weiterentwicklung der Pflegeversicherung

(Berlin) "Der Bundesrat möge folgende Entschließung fassen: Der Bundesrat fordert
die Bundesregierung auf, zeitnah einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem die Leistungssystematik der Pflegeversicherung grundlegend verändert sowie
eine Verbesserung der solidarischen Finanzierungsbasis erreicht wird. Ziel der
gesetzlichen Neuregelung ist insbesondere, dass notwendige qualitative Verbesserungen für die Pflegebedürftigen und die Pflegekräfte umgesetzt werden,
ohne dass die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen die Finanzierungslast alleine
zu tragen haben. Eckpunkte der Reform sind aus Sicht der Länder:

  • Die Kosten für die Behandlungspflege von Heimbewohnerinnen und -bewohnern werden aus der Krankenversicherung finanziert.
  • Das bisherige System der Pflegeversicherung wird so geändert, dass für den Eigenanteil der Pflegebedürftigen an den erforderlichen Pflegeleistungen eine Obergrenze gesetzlich festgelegt wird und die Pflegeversicherung alle darüber hinausgehenden und erforderlichen Pflegekosten trägt.

Datum: 05.19

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Sachsen: Enquete-Kommission legt Abschlussbericht zur Pflege vor

(Dresden) Die Enquete-Kommission “Sicherstellung der Versorgung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege älterer Menschen im Freistaat Sachsen” hat ihre Arbeit nach drei Jahren fertiggestellt. In 21 Sitzungen hörte das parlamentarische Gremium 70 Sachverständige an und holte 36 schriftliche Stellungnahmen ein. In ihrem Bericht gibt die Kommission auf etwa 400 Seiten zahlreiche Handlungsempfehlungen. Das Papier wurde von den Mitgliedern ohne Gegenstimmen bei vier Enthaltungen verabschiedet. „Während der Kommissionsarbeit einte die Mitglieder das Ziel, die pflegerische Versorgung angesichts der immer älter werdenden Gesellschaft in Sachsen langfristig zu verbessern. Wir haben fraktionsübergreifend und in aufwändiger Detailarbeit die Lage analysiert und nach Lösungen gesucht, die künftig in die Landespolitik einfließen werden”, sagte der Kommissionsvorsitzende Oliver Wehner (CDU) bei der Vorstellung des Abschlussberichts. „Die Kommission hat sich besonders mit drei Handlungsfeldern auseinandergesetzt: erstens mit den Pflegebedürftigen, deren Angehörigen und dem Ehrenamt; zweitens mit dem Arbeits- und Berufsfeld Pflege; und drittens mit der pflegerischen Versorgungsinfrastruktur. Für alle Bereiche hat die Kommission Vorschläge und ein Zehn-Punkte-Programm erarbeitet”, so Wehner.
Landtag.Sachsen.de

Datum: 05.19

 

Expertenstandard für Pflege von Menschen mit Demenz

(Osnabrück) Thema des 21. Netzwerk-Workshops des DNQP am 22. März 2019 in der Osnabrück-Halle war die modellhafte Implementierung des Expertenstandards “Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz”. Die modellhafte Implementierung stellt den abschließenden Schritt des Entwicklungsprozesses von Expertenstandards dar und dient der Analyse von Praxistauglichkeit und Akzeptanz des Expertenstandards in unterschiedlichen Anwendungsbereichen und unter unterschiedlichen -bedingungen. Der Expertenstandard “Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz” wurde von Januar bis Juni 2018 bundesweit in 29 Krankenhäusern, Einrichtungen der stationären Altenhilfe, ambulanten Pflegediensten, Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und Tagespflegeeinrichtungen modellhaft implementiert. Der Workshop gab aus Sicht der wissenschaftlichen Projektbegleitung und der beteiligten Einrichtungen Einblick in die vielfältigen Ergebnisse des Implementierungsprojekts.
dnqp.de

Datum: 05.19

 

Gefährliche Erreger erfordern
Hygienemanagement in ambulanter Pflege

(Berlin) Antibiotikaresistente Erreger wie MRSA-Bakterien stellen nicht nur Krankenhäuser, sondern auch ambulante Pflegedienste vor erhebliche Herausforderungen. Eine neue Studie zeigt, dass es in manchen Diensten offenbar am richtigen Umgang fehlt: ein Risiko für Pflegebedürftige – und das Gesundheitssystem.
Am häufigsten MRSA
Die Rolle, die ambulante Pflegedienste unter anderem bei der Besiedlungs- sowie Infektionsvorbeugung für Patienten und damit auch für das ganze Gesundheitssystem spielen, wird zunehmend bedeutsamer. Derzeit sind ambulante Dienste an der Versorgung von 830.000 Pflegebedürftigen beteiligt – das entspricht knapp einem Viertel aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland. Von 2003 bis heute ist die Zahl der Menschen, die von Pflegediensten versorgt werden, um 84% gestiegen.

Datum: 05.19

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Staatsanwaltschaft klagt Ex-Heimleiter an

(Brake) Der ehemalige Leiter eines Pflegeheims der Diakonie Oldenburg muss sich wegen gewerbsmäßiger Untreue verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Geld des Pflegeheims für eigene Zwecke abgezweigt zu haben.
Die Staatsanwaltschaft geht von einem Schaden von 217.500€ für die Einrichtung im niedersächsischen Brake aus. Der ehemalige Heimleiter soll im Zeitraum November 2012 bis September 2017 in 41 Fällen Bargeld von den Konten des Pflegeheims abgehoben und für sich verwendet haben. Für Taten vor November 2012 sei das Verfahren wegen Verjährung eingestellt worden, erklärte die Staatsanwaltschaft.
Zivilrechtlich seien die Taten jedoch nicht verjährt, teilte die Diakonie Oldenburg mit. Man wolle nach Möglichkeit alle unrechtmäßig abgehobenen Beträge zurückerhalten. Bei Verurteilung droht dem ehemaligen Heimleiter eine Haftstrafe. Der Staatsanwaltschaft zufolge habe der Angeklagte bereits in Aussicht gestellt, die Taten vor Gericht gestehen zu wollen.
Der Angeklagte arbeitete seit 1996 im Pflegeheim und übernahm im August 2001 die Leitung. Im Christophorus-Haus sind etwa 90 Mitarbeiter beschäftigt.
wohlfahrtintern.de

Datum: 05.19

 

Patientin zu heiß gebadet – Die Frau starb

(Hamburg) Vermutlich weil sie zu heiß gebadet wurde, ist eine 47 Jahre alte Wachkoma-Patientin gestorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. „Es laufen im Moment Ermittlungen zur Todesursache. Der Fall liegt derzeit noch beim Institut für Rechtsmedizin”, so eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft am 14.03.2019. Dort werde eine gerichtlich angeordnete Obduktion durchgeführt. Erst danach werde entschieden, ob gegen das Pflegepersonal ermittelt wird.
Zwei Mitarbeiter eines Intensivpflegezentrums hatten demzufolge zwei Wochen vorher Badewasser für die hilflose Frau eingelassen und die Temperatur dafür auch geprüft. Etwas später wurde die Frau mit einem Lift in die Badewanne gesetzt. Zwischenzeitlich soll dem Zentrum zufolge – vermutlich wegen eines technischen Defektes – so viel heißes Wasser nachgelaufen sein, dass das Wasser in der Wanne viel zu heiß war.
„Die Pflegefachkraft registrierte dies leider erst, als die eigene Hand mit dem gestützten Kopf der Bewohnerin auf die Wasseroberfläche auftraf”, sagte der Geschäftsführer des Pflegezentrums in einer schriftlichen Stellungnahme. Die Mitarbeiter hätten sofort den Notarzt gerufen. Die 47-Jährige kam mit schweren Verbrühungen in eine Spezialklinik. Am 08.03.19 starb die Frau.
welt.de (14.3.2019)

Datum: 05.19

 

Gericht verbietet lange Fingernägel in der Altenpflege

(Aachen) Betreuerinnen in Altenpflegeeinrichtungen dürfen keine langen, lackierten oder gegelten Fingernägel haben.
Das Arbeitsgericht Aachen wies damit die Klage einer Mitarbeiterin des sozialen Dienstes zurück, die auf gestylte Nägel nicht verzichten wollte. Der Träger des Altenheims in Dremmen im Kreis Heinsberg hatte seine Mitarbeiterin angewiesen, nur mit kurzen und unlackierten Fingernägeln zu arbeiten. Dagegen hatte die Frau geklagt.
Klägerin fühlt sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt
Die lackierten Gel-Fingernägel seien Teil ihrer Persönlichkeit, argumentierte die Frau. Auch habe sie mit der direkten Pflege der Senioren nichts zu tun, sie würde nur betreuen, selten Essen zubereiten und austeilen. Deshalb klagte sie gegen die Anweisung ihres Arbeitgebers, wonach die Nägel jeder Mitarbeiterin kurz und unlackiert sein müssen. Das Gericht gab dem Arbeitgeber recht und orientierte sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Demnach seien längere Nägel schwer zu reinigen und Nagellack könne abbröckeln, das sei ein Gesundheitsrisiko.
wdr.de

Datum: 05.19

 

Ausgezeichnete Publikation
ZQP-Ratgeber zu Gewaltprävention in der Pflege

Neue Publikation des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zählt zu den Gewinnern des Broschürenwettbewerbs für besonders gelungene Patienten-Informationsschriften.
Der neue ZQP-Ratgeber “Gewalt vorbeugen. Praxistipps für den Pflegealltag” ist vom Netzwerk Patienten- und Familienedukation e.V. und der Universität Witten/Herdecke im Rahmen des Broschüren-Wettbewerbs für besonders gelungene Patienten-Informationsschriften ausgezeichnet worden.

Große Beteiligung: 85 eingereichte Broschüren
Eingereicht wurden insgesamt 85 Broschüren, zum Beispiel von großen Gesundheitskassen,gemeinnützigen Stiftungen oder Einzelpersonen. Eine Experten-
Jury unter dem Vorsitz der Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Angelika Zegelin beurteilte die Broschüren anhand bestimmter Kriterien wie Zielgruppenansprache,
Praxisrelevanz, Verständlichkeit und Layout. “Die ZQP-Broschüre wurde ausgewählt,
weil sie sich einem Tabu-Thema widmet. Der Inhalt ist feinfühlig aufbereitet, es finden sich zahlreiche Hilfen und Hinweise. Auch andere eingesandte Broschüren des ZQP fanden großen Anklang bei der Auswahl”, so die abschließende Bewertung der Juroren.

Datum: 05.19

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