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Konzertierte Aktion Pflege gestartet
Wird sich endlich etwas ändern?

Am 3. Juli 2018 ist die sogenannte "Konzertierte Aktion Pflege" gestartet; eine gemeinsame Aktion vom Bundesgesundheitsministerium, dem Bundesarbeitsministerium und dem Bundesfamilienministerium. Die Aktion stößt auf viel Zustimmung, wird aber auch als letzte Chance angesehen, um das Pflegesystem noch zu retten. So hat der DPV als Mitglied im Deutschen Pflegerat (DPR) die Initiative begrüßt. Die geplanten Ziele der Regierung überschneiden sich mit unserem gemeinsam erarbeiteten Masterplan für Pflegeberufe.
Die Bundesregierung will die Pflege aufwerten und gezielt gegen den Pflegenotstand vorgehen. Fünf Arbeitsgruppen sollen dazu innerhalb der nächsten zwölf Monate konkrete Maßnahmen entwickeln. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) haben ihre Pläne im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Datum: 09.18

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Personaluntergrenzen: Inkrafttreten verhindern

(Berlin) DKG und GKV-SV verhandeln seit Mitte 2017 über die Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen. Welche Personalvorgaben in der Pflege künftig im Detail gelten sollen, sollten sie laut gesetzlichen Vorgaben bis zum 30. Juni 2018 vereinbart haben – was nicht gelungen ist. Nun wird eine Ersatzvornahme durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) eingeführt. Der Auftrag, die Personaluntergrenzen zu entwickeln, stammt noch von der vorherigen Regierung. Die neue Große Koalition hat in ihrem Koalitionsvertrag
beschlossen, dass künftig die Untergrenzen für alle bettenführenden Stationen gelten sollen.
Bereits Ende Januar wurde ein Zwischenbericht veröffentlicht, der heftige Kritik verursacht hat. Demnach war geplant, Pflegepersonaluntergrenzen auf Grundlage eines sogenannten “Perzentilansatzes” festzulegen. Außerdem sollte es drei nach Schweregrad unterschiedlich hohe Untergrenzen geben. Die Unterteilung in Schweregradstufen sollte auf Grundlage einer sogenannten “Pflegelast” erfolgen. Die Untergrenzen sollten in einem ersten Schritt für sechs Fachabteilungen eingeführt werden:
Geriatrie, Herzchirurgie, Intensivstationen, Kardiologie, Neurologie und Unfallchirurgie.
Experten halten die avisierten Vereinbarungen für nicht geeignet, die Personalbesetzung im Pflegedienst der Kliniken zu verbessern. Denn eine Festsetzung von Untergrenzen auf dem Niveau der am schlechtesten besetzten Krankenhäuser berge sogar das Risiko einer noch schlechteren Personalausstattung
als es heute der Fall ist. Zudem wird den Verlagerungseffekten, z.B. Umbenennung von Stationen, Übertragung von Aufgaben an andere Personalgruppen, nicht vorgebeugt.
Die Linken und Bündnis90/Die Grünen haben Union und SPD bereits aufgefordert, die Verhandlungen abzubrechen. Auch der DPV hat sich ausdrücklich gegen derartige Untergrenzen ausgesprochen. Das Inkrafttreten einer solchen Vereinbarung ist zu verhindern.
Deutscher Pflegeverband e.V.

Datum: 09.18

 

Kritik an neuer Ausbildungs- und Prüfungsverordnung

(Berlin) Der Bundestag hat am 28. Juni 2018 die von der Bundesregierung vorgelegte
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe auf Empfehlung des Gesundheitsausschusses in geänderter Fassung angenommen. Sie ist der letzte Schritt zur Reform der bisher getrennten Ausbildungsgänge. In der Anhörung des Gesundheitsausschusses am 25.06.2018 haben viele geladene Experten starke Bedenken an der geplanten Senkung des Kompetenzniveaus in der Altenpflege geäußert. Die Pflegeexpertinnen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), Ingrid Darmann-Finck und Sabine Muths, die über zweieinhalb Jahre an der Erstellung
der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung mitgearbeitet haben, haben sich nun vom Verordnungsentwurf distanziert.
„Bei den Kompetenzen für die staatliche Prüfung sind für die Altenpflege massive Änderungen vorgenommen worden, ohne dass wir als Expertinnen beteiligt waren”, kritisiert Ingrid Darmann-Finck. Daraus ergeben sich dramatische Folgen für die Zukunft der Altenpflege: Der Verordnungsentwurf senkt den eigenständigen Altenpflegeabschluss im dritten Ausbildungsjahr auf ein Kompetenzniveau, das nicht
mehr dem eines Heilberufes entspricht. Das Niveau läge damit unter dem der heutigen Altenpflegeausbildung. Der Altenpflegeberuf wird dadurch fast zu einem Assistenzberuf degradiert.

Datum: 09.18

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Neue Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung

Bücher(Berlin) Das Schulgeld soll (endlich) in allen Bundesländern abgeschafft werden.
Die Krankenhäuser, Pflegeheime und ambulanten Pflegedienste werden verpflichtet, den Auszubildenden eine angemessene Vergütung zu zahlen. Das sind die wesentlichen Eckpunkte der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung.
Der Referentenentwurf wurde am 18. Juni 2018 auf den politischen Weg gebracht. Die Finanzierung der Pflegeausbildung erfolgt zukünftig über Ausgleichsfonds,
die in den Bundesländern einzurichten sind. In diese Fonds zahlen alle Krankenhäuser
und alle Pflegeeinrichtungen ein. In geringerem Umfang beteiligen sich die Länder sowie die soziale Pflegeversicherung und die private Pflegepflichtversicherung. Aus den Fonds werden die Ausbildungskosten finanziert und entsprechende Mittel an
die ausbildenden Krankenhäuser, Pflegeheime und ambulanten Pflegedienste ausgezahlt. Auch die Pflegeschulen erhalten Geld aus den Fonds. Die neue
Pflegeausbildung startet Anfang 2020.


www.bundesgesundheitsministerium.de

Datum: 09.18

 

Kammerversammlung Niedersachsen hat gewählt

(Hannover) Vom 13. bis 28. Juni 2018 hatten die wahlberechtigten Mitglieder der Pflegekammer Niedersachsen erstmalig die Möglichkeit, in einer freien, geheimen und gleichen Wahl, Vertreterinnen und Vertreter für ihre Berufsgruppe in die Kammerversammlung zu wählen. Die Vorsitzende des Errichtungsausschusses
hat am 1. Juli 2018 die Ergebnisse bekannt gegeben. Diese sind auf der Homepage der Pflegekammer Niedersachsen verfügbar. Insgesamt standen für die 31 Sitze in
der Kammerversammlung 224 Kandidaten zur Wahl. Gewählt wurden acht Vertreter aus der Altenpflege, drei aus der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und 20 Vertreter aus der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.
Die Wahlbeteiligung lag bei 30,26%, somit haben 14.162 der 46.742 wahlberechtigten Kammermitglieder ihre Stimme abgegeben.

Datum: 09.18

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Aufruf zur Teilnahme an der Studie "Technik in der Pflege"

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt beginnt auch pflegerische Tätigkeiten grundlegend zu verändern. Informations- und Kommunikationstechnologien, Robotik, Telepflege, Sensoren, aber auch Systeme
zur sozialen Begleitung oder emotionalen Unterstützung finden Eingang in den Alltag von Patienten/innen und Bewohner/innen. Aus diesem Grund möchten wir Sie fragen,
wie Sie den Einsatz von Technik erleben und bewerten. Nutzen Sie die Chance, die notwendige Diskussion um den Einsatz von Technik in der Pflege voranzutreiben.
Die Studie soll insbesondere beantworten, welche Einsatzmöglichkeiten von Technik Sie als Pflegende sehen und welche Systeme Sie bereits nutzen. Zudem geht es darum, den Nutzen von bestimmten Assistenzsystemen sowie mögliche Gefahren
oder Risiken zu bewerten. Die Studie wird durchgeführt durch das Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité –Universitätsmedizin Berlin und das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Pflegeverband
(DPV).

Zum Fragebogen: https://ww3.unipark.de/uc/Pflege_und_Technik/

Datum: 09.18

 

Update: Im Zeichen der Demenz

Mehr als 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben unsere Veranstaltung “Update Demenz” am 2. Juli in Ilfeld besucht. Im Mittelpunkt des Tages stand der neue Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz.
Die Referenten haben die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.
Es wurden die neuesten medizinischen und pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse durch Herrn Ahmann vermittelt. Wie ein Leben trotz eingeschränkter Alltagskompetenz aktiv gestaltet werden kann, wurde eindrucksvoll von Dr. Pientka dargestellt.
Diskutiert wurde auch der Spagat zwischen notwendiger Betreuung und Pflege im Hinblick auf die aktuelle Fachkräftesituation.

Datum: 09.18

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Digitalisierung dominierte den Hauptstadtkongress

Mit einem Teilnehmerrekord von insgesamt 8.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern
endete der diesjährige Hauptstadtkongress im Berliner City-Cube. Das Leitthema des Kongresses – der DPV war mit einem eigenen Stand vor Ort – lautete "Digitalisierung und vernetzte Gesundheit". Bereits der völlig überfüllte Saal bei der Eröffnungsveranstaltung zeigte, dass die digitale Revolution das Gesundheitswesen endgültig erreicht hat. Wie immer widmete sich der Hauptstadtkongress aber auch der gesamten Bandbreite gesundheitspolitischer Themen.
In mehr als 150 Einzelveranstaltungen traten rund 600 Referentinnen und Referenten auf. Selbst der Krankenhaus Rating Report 2018, der auf dem Hauptstadtkongress der Öffentlichkeit präsentiert wurde, kam an der Digitalisierung nicht vorbei: Zwar geht es den deutschen Krankenhäuser im Durchschnitt wirtschaftlich deutlich besser als in den Vorjahren. Der Fachkräftemangel wird aber mehr und mehr zu einem Risiko für die Versorgung. Der Hauptstadtkongress 2019 findet vom 21. bis 23. Mai 2019 statt.

www.hauptstadtkongress.de

Datum: 09.18

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