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Stärkung der Pflege für mehr Patientensicherheit

(Berlin) Die Bundesverbände der Krankenhäuser und Krankenkassen wurden am 05.04.2017 vom Bundeskabinett verpflichtet, Pflegepersonaluntergrenzen
in Krankenhausbereichen festzulegen, in denen dies für die Patientensicherheit
besonders notwendig ist, z.B. auf Intensivstationen oder im Nachtdienst. Zudem werden zum 1. Januar 2019 die Mittel des Pflegestellen-Förderprogramms in den Pflegezuschlag überführt. Damit werden die Krankenhäuser mit 830 Mio. Euro pro
Jahr dabei unterstützt, dauerhaft mehr Personal zu beschäftigen. Außerdem
können krankenhausindividuelle Zuschläge vereinbart werden, wenn durch die Einführung der Pflegepersonaluntergrenzen Mehrkosten entstehen sollten, die nicht anderweitig finanziert werden.

Im Einzelnen ist Folgendes vorgesehen:

  • Sollten die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der GKV-Spitzenverband keine Vereinbarung treffen, setzt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Pflegepersonaluntergrenzen per Rechtsverordnung mit Wirkung zum 1. Januar
    2019 fest. Das BMG begleitet die Festlegung der Personaluntergrenzen in einem engen fachlichen Austausch. Dazu gehört, dass die Selbstverwaltungspartner unverzüglich einen konkreten Zeitplan vorlegen müssen.

Datum: 05.17

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Sicher im Krankenhaus: Ein Ratgeber für Patienten

Sicher im Krankenhaus(Berlin) Zusammen mit drei hessischen Krankenhäusern wurde vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) ein Patienten-Leitfaden für den Einsatz im Krankenhaus erstellt und in der Praxis erprobt. Der Ratgeber hat die Stärkung der Gesundheitskompetenz von Patienten und die Intensivierung der Kommunikation
zwischen Patient und Krankenhaus- Mitarbeiter zum Ziel. Patienten können einen wesentlichen Beitrag zu ihrer sicheren Behandlung leisten. Diese Broschüre erläutert neben den Sicherheitsmaßnahmen der Krankenhäuser, wie genau Patienten sich aktiv beteiligen können:
Erläuterungen zu bestimmten Behandlungen und Untersuchungen, Checklisten und Formulierungshilfen unterstützen sie dabei. Dieses Kooperations-Projekt des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. wurde unterstützt und finanziell gefördert
durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die Techniker Krankenkasse. Die wissenschaftliche Projektleitung hatte das Institut für Patientensicherheit der Universität Bonn inne. Das APS stellt den Leitfaden für den bundesweiten Einsatz in der stationären Versorgung kostenfrei als PDF und in limitierter Auflage (bis zu 30 Stück pro Einrichtung) zur Verfügung.

www.aps-ev.de

Datum: 05.17

 

Pflege als zentrale Herausforderung
Wissenschaft und Land unterstützen Kommunen bei Pflegepolitik

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt kontinuierlich. Es ist eine große Herausforderung an die Gesellschaft, diese Menschen auch in Zukunft pflegerisch gut zu versorgen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu gewährleisten.

Rund 638.000 pflegebedürftige Menschen lebten Ende 2015 in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2060 werden es nach aktuellen Prognosen der amtlichen Statistikstelle für NRW (IT.NRW) bei konstanter Entwicklung fast 45% mehr, nämlich 920.500 sein. Diese Menschen nicht nur pflegerisch gut zu versorgen, sondern ihnen trotz ihrer Pflegebedürftigkeit ein selbstbestimmtes und möglichst aktives Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen, ist eine der größten Herausforderungen, die unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren bewältigen muss. Der Ende letzten Jahres veröffentlichte Siebte Altenbericht der Bundesregierung hat einmal mehr aufgezeigt, wo der Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderung liegt: In der Gestaltung und Förderung lokaler Strukturen der gegenseitigen Sorge und Unterstützung.

Datum: 05.17

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Die Pflege beweist Handlungsfähigkeit

Essen) Der Anfang für ein neues Verfahren zur Prüfung und Darstellung der Pflegequalität in Deutschland ist gemacht: Die Aufträge zur Entwicklung entsprechender Instrumente wurden im Januar (stationär) bzw. im März 2017 (ambulant) vergeben. Im ambulanten Bereich erhielten die Bietergemeinschaft Hochschule Osnabrück und das Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW) den Zuschlag, im stationären Segment war die Bietergemeinschaft vom Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitssystem (AQUA-Institut) und des IPW erfolgreich.

Die Zukunft von PTVS und PTVA
Die Wissenschaftler entwickeln bis zum Frühjahr/Sommer 2018 die Instrumente und Verfahren für die Prüfung und Darstellung der Qualität der von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen. Auf Grundlage empirischer und theoretischer Vorarbeiten sowie umfangreicher Expertengespräche werden wissenschaftlich fundiert und praxisnah tragfähige Lösungen erarbeitet und getestet. Die Zeitpläne sind mit den zuständigen Ministerien abgestimmt.

Datum: 05.17

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Aktualisierter Expertenstandard
“Ernährungsmanagement” vorgestellt

(Osnabrück) Der Schwerpunkt des Workshops des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) im Februar lag auf der Vorstellung der ersten Aktualisierung des Expertenstandards “Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege”. Mit rund 400 Teilnehmern aus allen bereichen der pflegerischen Praxis sowie der Pflegewissenschaft und -bildung war die Veranstaltung vollständig ausgebucht.
Im Rahmen der Begrüßung der Teilnehmer betonte die Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück, Professorin Dr. Sabine Eggers, dass das DNQP inzwischen seit 25 Jahren an der Hochschule Osnabrück aktiv an der pflegerischen Qualitätsentwicklung arbeitet. Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats ging in seinem anschließenden Grußwort auf die zahlreichen aktuellen pflegepolitischen Entwicklungen ein und warnte eindringlich davor, die Chancen zur Weiterentwicklung der Pflegeberufe verstreichen zu lassen.

Datum: 05.17

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Deutscher Pflegetag 2017
Die Erwartungen sind geschürt

Der vierte Deutsche Pflegetag Ende März in Berlin dürfte für jeden Einzelnen der rund 8.000 Besucher ein dreitägiger Motivationsschub gewesen sein, der noch lange anhält.
„Lassen Sie uns beweisen, dass die Pflege eine Wahl hat”, sagte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates bei seiner Eröffnungsrede am ersten Tag des Deutschen Pflegetages in der Station Berlin. Das diesjährige Motto
“Die Pflege hat die Wahl” weise auf eine wichtige Eigenschaft der Branche hin: die Quantität. „Wir die Pflegeprofession, 1,2 Millionen Wähler, sind (…) nicht allein. Fast drei Millionen Pflegebedürftige und 4,5 Millionen pflegende Angehörige werden im Herbst gemeinsam mit uns die Wahl haben.” Eine aktuelle Umfrage unter Pflegekräften, die u.a. der Deutsche Pflegerat in Auftrag gegeben hatte, habe gezeigt, dass das Thema Pflege im Wahljahr höchste Relevanz hat, die Pflegenden sich aber von der Politik kaum wahrgenommen fühlen.
„Selbst das Thema Maut scheint mehr Beachtung zu finden”, sagte Westerfellhaus
und forderte eine Änderung. Westerfellhaus rief seine Zuhörer auf, „durchzustarten” und „die Bevölkerung Deutschlands zu Partnern zu machen”.

Datum: 05.17

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Ex-Pfleger zu vier Jahren Haft verurteilt

(München) Ein ehemaliger Mitarbeiter eines Evangelischen Alten- und Pflegeheims muss für vier Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht München verurteilte ihn wegen sexueller Übergriffe. Drei wehrlose Seniorinnen habe der ehemalige Pfleger laut Gericht geküsst, begrapscht und sexuell missbraucht.
Die Vorfälle in der Einrichtung, die unter Trägerschaft der Inneren Mission München steht, hatten sich Anfang 2016 ereignet. Neben der Haftstrafe erwartet den Angeklagten nun auch ein lebenslanges Berufsverbot.
Ans Tageslicht kamen die Vorwürfe, weil eine Ex-Kollegin beobachtete, wie er eine demente Bewohnerin küsste. Der Heimleiter wehrt sich gegen den Vorwurf, er hätte die Vorfälle vertuschen wollen. So habe er es laut Medienberichten versäumt, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Das sei erst eine Woche später durch einen anonymen Anrufer geschehen. „Ich war zu konsterniert, mich an die Polizei zu wenden”, so der Heimleiter gegenüber Wohlfahrt Intern. „Heute würde ich das sicher sofort tun”. Jedoch sei er keinesfalls untätig gewesen. „Ich habe den Mann umgehend in mein Büro zitiert und ihm fristlos gekündigt – als noch gar nicht feststand, was er alles getan hatte”.
Nach Informationen von Wohlfahrt intern

Datum: 05.17

 

Patient stirbt nach Verbrühung im Pflegeheim

(Halle) In einem Pflegeheim in Sachsen-Anhalt sollen zwei Mitarbeiterinnen einen 79-Jährigen in einer Badewanne mit viel zu heißem Wasser allein gelassen haben, berichtete die Ärztezeitung. Der Rentner erlitt bei dem Vorfall Verbrühungen und starb wenig später im Brandverletztenzentrum in Halle. Die Staatsanwaltschaft Halle ermittelt jetzt gegen die Pflegerinnen wegen fahrlässiger Tötung, wie ein Sprecher mitteilte.
Eine Obduktion solle die genaue Todesursache klären. Untersucht werde, ob die Verbrühungen zum Tode führten. Die Staatsanwaltschaft geht nicht davon aus, dass der 79-Jährige die Wassertemperatur selbst erhöht hat. Er sei nach einem Insult halbseitig gelähmt gewesen und habe nicht mehr sprechen können. Deshalb habe er sich auch nicht bemerkbar machen können.

www.aerztezeitung.de

Datum: 05.17

 

Muslimische Pflegehelferin zu recht gekündigt

(Mannheim) Unter Berufung auf ihr Glaubensbekenntnis weigerte sich eine muslimische Pflegerin Männer zu waschen. Daraufhin erhielt sie die Kündigung ihres Arbeitgebers, einem Pflegedienstunternehmen, das im Kreis Mannheim Menschen aller Pflegestufen mit verschiedenen Dienstleistungen versorgt. Die Kündigung erfolgte innerhalb der Probezeit. Begründet wurde die Kündigung damit, dass die Klägerin nicht bereit sei, Tätigkeiten auszuführen, die laut Stellenbeschreibung und Arbeitsvertrag vereinbart wurden.
Die muslimische Klägerin beruft sich auf die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit und das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Sie fühle sich wegen ihres Glaubens durch den Arbeitgeber benachteiligt. Zudem verbietet es ihr der Islam fremde Männer nackt zu sehen oder zu waschen. Die Klage wurde durch das Arbeitsgericht Mannheim abgewiesen. Die Kündigung gilt als bestätigt.
ArbG Mannheim, 23.03.2017

Datum: 05.17

 

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Das Institut für angewandte Pflegeforschung Nordbaden führt derzeit eine Studie zur Akzeptanz und Relevanz von Testverfahren zur Erfassung der mathematischen Basiskompetenz im Rahmen der Pflegeausbildung durch. Mit der Studie möchte das IfaP-Nordbaden (www.ifap-nordbaden.de) herausfinden, welche Rolle solche Messverfahren während der Pflegeausbildung in Bezug auf die individuelle Förderung der Auszubildenden spielen.
Der DPV unterstützt die wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung der Pflege und bittet Sie um Ihre Teilnahme. Die Befragung ist anonym und dauert nur 5 Minuten. Machen Sie mit!
www.soscisurvey.de/basiskompetenz_pflegeausbildung/

 

 

Die Selbständigkeit als Maß für die Pflegebedürftigkeit

PSG IIAktuelle Informationen und die neue Broschüre zur Bewertung können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Politischer Jahresrückblick 2016

Das Wichtigste aus der Pflege-Szene auf einen Blick.

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Generalistische Ausbildung

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